Vom 23.-25. März lud der Debattierclub Münster Debattanten und Debattierer aus ganz Deutschland zum dritten Turnier der Zeitdebattenserie 06/07 ein. Streitkultur war mit dem Rednerteam Peter Croonenbroeck und Pauline Leopold, sowie Dominic Hildebrand als Juror vertreten.

Der Freitag Abend begann mit der Feststellung, dass Peter winzige Ohren hat und einer Debatte zum Thema „Dieses Haus fordert die Bestrafung von Wahllügen“. Er ging weiter mit einem Auftaktsieg für das Streitkulturteam und endete bei reichlich Freibier in einer Münsteraner Kneipe. Am nächsten Tag folgten vier Debatten zu den Themen „Dieses Haus würde den Bergbau erhalten“, „Dieses Haus würde gewaltbereite Jugendliche in Bootcamps schicken“, „Dieses Haus würde Israel die Atombombe wegnehmen“ und „Dieses Haus fordert das intellektuelle Dreiklassenwahlrecht“. Die Streitkulturvertreter konnten sich mit Argumenten und perfekter Frisur – und einigen Höhen und Tiefen – am Ende auf den dritten von 32 Plätzen nach den Vorrunden und damit in Halbfinale debattieren. Schweren Herzens entschied sich das Team deshalb in dieser Nacht auf den angestrebten Titel des „Last Team standing“ zu verzichten und sich doch ein paar Stunden Schlaf zu gönnen.

Am nächsten Morgen beantragten Pauline und Peter (trotz des eher unglücklich scheinenden und eher unmütig kommentierten Loses der eröffnenden Regierung und eines von Pauline als Wetteinsatz – „wenn wir wirklich breaken…“ – zu tragenden Elefanten-T-Shirts) erfolgreich die Entkriminalisierung von Inzest. Streitkultur konnte wie im November in Passau, mit einem Team ins Finale einziehen. „Dieses Haus würde Homeschooling in Deutschland erlauben“ lautete das Thema der Finaldebatte, die das Mainzer Team am Ende für sich entscheiden konnte. Wir freuen uns mit den Mainzern und danken Münster das hervorragende Turnier und drei gelungene Tage

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