Der frisch wiedergewählte Alumnivorstand hat sich sogleich an die Arbeit gemacht. Und einen tollen Newsletter geschrieben über das letzte Halbjahr in der Streitkultur. Auch dieses Mal veröffentlichen wir ihn hier wieder auf unserer Website.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Der neu gewählte Alumnivorstand vlnr. Domink Hermle, Franziska Reichmuth und Chiara Throner

Liebe Freund*innen der gepflegten Streitkultur,

der neue, alte Alumnivorstand meldet sich wieder zu Wort! Dieses Vereinsjahr erneut bestehend aus Chiara Throner, Dominik Hermle und Franziska Reichmuth. Wie gewohnt, geben wir Euch nun einen kleinen Einblick in die letzten sechs Monate aus dem Herzen der Streitkultur …

DEBATTEN, HERZBLUT UND COMPUTERBILDSCHIRME: DIE DDM 2021. Es war ein Kraftakt. Die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft sollte dieses Jahr eigentlich in Präsenz in der Heimatstadt des OPD-Formats stattfinden – in Tübingen. Doch Corona machte uns im Sommer einen Strich durch die Rechnung und alle Debatten, inklusive des Finales mussten online stattfinden. Wir haben es uns trotzdem schön gemacht! Auch mittels der Plattform gather town konnte doch einiges an Gemeinschaftsgefühl auf dem Online-Turnier aufkommen. Dass die in jeglicher Hinsicht herausfordernde DDM dennoch reibungslos ablief, ist vor allem dem Organisationsteam zu verdanken: Sabine Wilke, Maria Heitmaier, Clara Schönwald, Chiara Throner und allen voran Jan Ehlert begannen bereits Jahre im Voraus mit der Organisation des Turniers und blieben bis zum Schluss mit Herzblut dabei. Dank ihnen bleibt die DDM 2021 trotz Corona ein unvergessliches Erlebnis. Constanze Keck und Franziska Reichmuth sorgten währenddessen für die Finanzierung der DDM und akquirierten Förderer und Sponsoren. Anthea Waldmann griff dem Organisationsteam zusätzlich bei der Öffentlichkeitsarbeit unter die Arme.  Neben der Organisationsarbeit stellte die Streitkultur insgesamt vier Teams auf der DDM. Davon schafften es das Trio aus Constanze Keck, Justus Raimann und Brian Ortmann ins Viertelfinale und das Team aus Chiara Throner, Sven Jentzsch und Jonas Adámek ins Halbfinale. Sven Jentzsch war zudem als fraktionsfreier Redner im Finale des Turniers. Zudem konnte Emanuel Ten Brink auf seiner ersten DDM den Einzug ins Viertelfinale als fraktionsfreier Redner feiern. Auch die Chefjury des Turniers war vollständig mit Streitkulturlern besetzt: Marius Hobbhahn, Samuel Scheuer und Anton Leicht beglückten uns mit spannenden Themen. Zudem erhielten Konrad Gütschow und Dominik Hermle Preise für die beste Jurierleistung. Neben allen bereits genannten Juroren schafften zudem alle weiteren Jurierenden aus der Streitkultur den Jurierbreak: Hierzu zählen Bea Cala, Joschka Braun, Willy Witthaut und Jan-Gunther Gosselke. Wer sich das Finale der DDM nachträglich anschauen möchte, kann das hier tun. Die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft wurde dieses Jahr von Lara Tarbuk, Christof Kebschull und Braedon Lehmann aus Berlin gewonnen.

ALL WE DO IS WIN. Das wollen wir Euch zumindest glauben machen, deswegen folgen nun die Streitkultur Turniererfolge der letzten Zeit. Dominik Hermle und Samuel Scheuer machten auf dem World Universities Debating Championship (WUDC), dieses Jahr ausgerichtet von Korea, das Unmögliche möglich: Sie schafften es als erstes deutschsprachiges Team in den Open Break und damit in die Partial-Double-Octofinals. Außerdem wurde Samuel Scheuer sechster und Dominik Hermle zwölfter im English-as-a-Second-Language Einzelredner*innen Tab. Die beiden schafften im Vorfeld zudem den Open Break auf dem Kings College London Open und dem Doxbridge 4. Außerdem gewannen sie den Alstercup in Hamburg. Doch auch andere Streitkulturler*innen waren in den letzten Monaten erfolgreich: Auf der Campus-Debatte Münster gab es ein Streitkultur-Finale bestehend aus Emanuel ten Brink, Chiara Throner und Konrad Gütschow gegen Jonas Adámek, Constanze Keck und Jan-Gunther Gosselke. Ersteres Team setzte sich durch. Dafür gewannen Constanze Keck und Jan-Gunther Gosselke den Goethe-Cup, der von Chiara Throner chefjuriert wurde. Auch der alljährliche Streitkultur-Cup entschied sich in einem Streitkultur-Finale: Das Team aus Konrad Gütschow, Chiara Throner und Joschka Braun setzte sich gegen Sven Jentzsch, Brian Ortmann und Emanuel ten Brink durch. Ein großes Dankeschön gebührt Yara Remppis, Constanze Keck und Jonas Adamek für die Organisation des Turniers und den daraufhin reibungslosen Ablauf des Streitkultur-Cups. Zudem gewannen Samuel Scheuer und Susanna Wirthgen (Potsdam) die Hochhausdebatten 2021, die von Dominik Hermle chefjuriert wurden. Chiara Throner jurierte zudem das Finale. Nach dieser Auflistung wohl wenig überraschend: Die Streitkultur gewinnt erneut die Deutschsprachige Debattierliga mit einem knappen Vorsprung vor der Rederei aus Heidelberg. Die Top 3 Einzelredner*innen kommen alle aus Tübingen: Sven Jentzsch, Dominik Hermle und Konrad Gütschow.

VERANTWORTUNG, SO VIEL VERANTWORTUNG. Bereits seit Mitte August waltet der neue Vorstand der Streitkultur nun schon seines Amtes. Nach drei Jahren endete die Ära Sven – auch die Eisenzeit genannt – und Emanuel ten Brink darf sich seitdem Präsident der Streitkultur nennen. Stellvertretende Vorsitzende ist Yara Remppis, Elias Rüdiger hütet die Schatzkammer des Vereins und auch Jennifer Götzinger ist weiteres Vorstandsmitglied. Gemeinsam mit den scheidenden Vorstandsmitgliedern Sven Jentzsch, Constanze Keck, Nadine Suarez Ziegengeist und Jonas Adámek kann die Streitkultur auf ein herausforderndes Corona-Vorstandsjahr zurückblicken. Dank ihrem anhaltenden Engagement hatten wir trotz Corona und schier endlosen Online-Debatten dennoch ein von Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt geprägtes Vereinsjahr. Auch die Hüter*innen der OPD-Gesetze erlebten einen Machtwechsel: Die neue OPD-Regelkommission besteht dieses Vereinsjahr aus Chiara Throner, Constanze Keck, Sven Jentzsch, Sabrina Effenberger (Rederei) und Robert Wiebalck (Freiburg). Außerdem darf Sven Jentzsch die Streitkultur weiterhin als Beirat für Administratives unterstützen. Auch im Verband der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) gab es personelle Neuerungen: Er ist nun in eiserner Hand, geführt vom langjährigen Streitkultur Präsidenten Sven Jentzsch. Zudem wurde Constanze Keck neue Schatzmeisterin des VDCH. Erfreulicherweise sitzt die Streitkultur seit den Wahlen nun auch im Bundestag: Tina Rudolf wurde für die SPD in den deutschen Bundestag gewählt. Er weitet sich aus, der Einfluss der Streitkultur … 😉

ERHOLUNG VON SO VIEL VERANTWORTUNG: STREITKULTUR-FREIZEIT. Sowohl die alljährliche Stocherkahnfahrt auf dem Neckar als auch die Streitkultur Sommerhütte im Donautal konnten dieses Jahr trotz Corona stattfinden. Wir durften uns über eine Vielzahl von erholungswütigen Vereinsmitgliedern freuen. Hier könnte Ihr die Hütten Bagage sehen …

STAY CONNECTED. Wir freuen uns, wenn Ihr der Streitkultur auf den verschiedenen Online-Kanälen folgt und mit uns in Kontakt bleibt. Hier findet Ihr eine Übersicht über die verschiedenen WhatsApp Gruppen des Vereins: Von Turnierankündigen über Sportgruppen bis hin zu Memes ist hier alles dabei! Auf dem YouTube-Kanal der Streitkultur könnt Ihr Euch diverse Workshops und Inputs von Streitkultur Mitgliedern reinziehen, oder auch einfach mal wieder die Highlights der letzten Weihnachtsdebatte ansehen. Auf Instagram bekommt Ihr Einblicke in das tägliche Treiben der Streitkultur und der Twitter-Kanal der Streitkultur setzt ab und zu mal ein paar Turnier-Tweets ab. Auch auf unserer Webseite findet Ihr gesammelte Informationen und immer mal wieder Neuigkeiten aus dem Verein.

Derzeit finden viele Clubabend noch online statt – also eine perfekte Gelegenheit, mal wieder über Zoom vorbeizuschauen; die Zugangsdaten finden sich in den WhatsApp Gruppen der Streitkultur. Wir planen jedoch, im kommenden Semester die Debatten wieder in universitären Räumlichkeiten stattfinden zu lassen. Seit einigen Monaten finden von Zeit zu Zeit auch bereits Debatten bei Streitkultur Mitgliedern zu Hause statt.

Zum Schluss wollten wir endlich einmal mit der Anonymität brechen! Für alle von Euch, die wir bisher noch nicht persönlich kennenlernen durften: So sehen sie aus, die neuen, alten Mitglieder des Alumnivorstandes und die Verfasser*in des Streitkultur -Newsletters …