V.l.n.r.: Lennart Lokstein, Nikos Bosse, Konrad Gütschow, Felix Lennartz, Sarah Kempf & Jan Ehlert
© Luisa Schneider

Am 23. und 24. Mai 2015 lockte der Debattierclub Marburg wieder einmal zum alljährlichen Brüder Grimm Cup ins märchenhafte Marburg. Die Streitkultur trat mit zwei Teams an. Streitkultur Ikaros (Nikos Bosse, Konrad Gütschow, Lennart Lokstein) und Streitkultur Adonis feat. Hera (Felix Lennartz, Jan Ehlert, Sarah Kempf).
Nachdem sich der vollkommen überraschende Unmut über das rein vegetarische Essen beim Frühstück gelegt hatte, bekam Streitkultur Adonis feat. Hera mit einer Debatte über „Germany´s next Topmodel“ quasi ein Heimspiel.

Bei weiteren Debatten über die Zukunft Harry Potters, Share Economy Dienste wie Uber und Weltkulturerbestätten, war der Vegetarierzwang selbst für eingefleischte Fleischesser schnell vergessen. Als sich der Tag dem Ende zuneigte ging es wie jedes Jahr in den Marburger Stammclub für Debattierturniere, den Nachtsalon um bei Wein und Bier zu entspannen.
Beide Tübinger Teams belegten beim Break ins Halbfinale die Plätze 1 und 2 und mussten sich so am Sonntag im Halbfinale Berlin und Münster stellen. In einer Debatte um Pflegeroboter und deren potentielle Auswirkungen auf die Pflege, ließen sich aber weder das bereits hochfliegende erste Team, noch die drei Gelockten des zweiten Teams stoppen und konnten sich über den Einzug ins rein Tübinger Finale freuen. Als freie Redner breakten Jonathan Scholbach, Christopher Saß und Christoph Kebschull, dem es als Berliner eine Freude war, sich so oder so gegen Tübingen stellen zu können.

Streitkultur Adonis feat. Hera im Finale
© Luisa Schneider

Dort kämpfte Streitkultur Adonis feat. Hera als Regierung dafür, dass man die Zusammenarbeit mit der NSA solange beenden sollte bis sichergestellt sei, dass die Rechte Deutscher Bürger geachtet werden, während Streitkultur Ikaros als Opposition darlegte warum es besser wäre, die eigene Unwissenheit als Entlastung von Verantwortung zu akzeptieren und seine Unterlegenheit in diesem Bereich anzuerkennen.

Am Ende entschied sich die Jury für den steinigen Weg der Konfrontation, sodass Felix, Jan und Sarah das Tübinger-Duell für sich entschieden und das begehrte Wanderschwert entgegen nehmen durften. Bester Redner des Finales wurde Jonathan Scholbach.

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