Konrad Gütschow, Lennart Lokstein und Elisa Schwarz
© Rederei e.V.

 

Am 18.4 fuhr die Tübinger Delegation mit den Teams Streitkultur Athene (Lennart, Elisa, Konrad) und Streitkultur Medusa(Sabine, Alex, Hanjo) nach Heidelberg um sich beim HeidelBäm schon mal ein bisschen für die Süddeutsche Meisterschaft warm zu reden.
Das Turnier fand, wie sollte es in Heidelberg anders sein, in einem ehemaligen Schloss statt, das jetzt als Max-Weber-Institut für Soziologie genau der richtigen Ort war, um mal wieder ordentlich über gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren. Darüber hinaus konnte man zwischen den Debatten im Innenhof vorzüglich die Sonne genießen, oder wenn einem dieser Weg zu weit war einfach auf einen der zahlreichen Balkone gehen. Schon praktisch so ein Schloss.
Nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die Themen, die die Chefjuroren Williy Witthaut und Nikos Bosse ausgewählt hatten, stimmten und so versuchte man in den  Vorrunden eins, zwei und drei möglichst viele Punkte zu ergattern. Das gelang Streitkultur Athene und Teilen von Streitkultur Medusa auch sehr gut, sodass nach den Vorrunden das gesamte Team von Streitkultur Athene unter den 10 besten Rednern war, wobei Konrad nur 0,67 Punkte zum ersten Platz fehlten und Sabine mit Platz 12 im Redner-Tab eine Platzierung unter den besten 10 nur knappe verfehlte.
Natürlich war Streitkultur Athene durch seine geschlossene sehr gute Leistung ins Finale gebreakt, wo es nun gegen das Team Mainz Antoinetta ging.
Im Finale wurde ein Thema mit aktuellem politischen Bezug gewählt: Sollte der Westen versuchen, durch gezielte Undercover-Aktionen wie z.B. Sabotage, inszenierte Skandale, aktive Unterstützung oppositioneller Gruppen, Veröffentlichung und Weitergabe vertraulicher Dokumente an die Presse usw., das Regime Putins zu stürzen.
Dabei ging es hoch her und man wurde Zeuge einer packenden Debatte, bei der das Publikum zwar Nicolas Eberle von den Mainzern zum besten Redner kürte, in dem die Tübinger sich aber mit einer glaubwürdigere Darstellung des Szenarios: „Was passiert, wenn Russland herausbekommt wer hinter den Sabotageakten steckt“ und der Annahme: „Ein Wandel in Russland ist nicht gegen den Willen der Oligarchen möglich“ durchsetzten und am Ende mit  261,83 zu 246,5 deutlich vorne lagen.
Den gelungenen Abschluss bildete die Party in einer Wohnheimsbar direkt am Neckar. Gute Musik und der Melonenschnaps, den die Gewinner großzügig an alle verteilten, ließen die Stimmung schnell  ausgelassen werden und es wurde noch lange gefeiert.

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