Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer debattiert beim 3. Tübinger Forum des Vereins Streitkultur e.V. gemeinsam mit MdL Leo Grimm (FDP) und Simon Lehle, Unternehmensgründer in der Solarbranche, die Frage, ob staatliche Unterstützung für erneuerbare Energien abgeschafft werden sollten.

 

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr lädt der universitäre Debattierverein Streitkultur zum Tübinger Forum ein, bei dem dieses Mal eine kritische Diskussion der staatlichen Förderung alternativer Energien im Mittelpunkt steht. Zum Thema „Soll die staatliche Unterstützung erneuerbarer Energien abgeschafft werden?“ treffen sich der Tübinger Oberbürgermeister, Boris Palmer, sowie der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm und der junge Unternehmensgründer Simon Lehle als Experten auf dem Podium.

 

Teil der Debatte wird sicherlich auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz sein, das die vorrangige Einspeisung von Strom aus alternativen Energien ins Stromnetz regelt und einen festen Vergütungssatz für die Erzeuger verspricht. Das EEG wird größtenteils als Motor für die Weiterentwicklung und Etablierung regenerativer Energien gesehen, wird aber beispielsweise von der Deutschen Monopolkommission in Bezug auf seine Wirksamkeit auch kritisch betrachtet. Junge Unternehmer wie Simon Lehle, die in der Solarbranche Fuß fassen wollen, können von den Vorteilen des EEG berichten, während durch Marktliberale, wie die FDP, skeptische Stimmen vertreten werden.

Wenn im Tübinger Forum gestritten wird, darf auch das Publikum mitreden: Die Debatte enthält eine offene Aussprache, in der das Publikum den Rednern Fragen stellen und selbst neue Argumente liefern kann.

3. Tübinger Forum
am Mittwoch, den 9. Mai 2012 um 18h00
im Großen Senat, Neue Aula der Universität.
(Geschwister-Scholl-Platz, 72074 Tübingen).

 

Mit dem zweiten Tübinger Forum im Jahr 2012 wird auch die Zusammenarbeit des Vereins Streitkultur mit den Stadtwerken Tübingen fortgesetzt. Die Stadtwerke Tübingen fördern die Tübinger Publikumsdebatte und unterstützen so die Entwicklung einer demokratischen Debattenkultur, bei der Experten, Politiker und die Öffentlichkeit in einen Dialog treten.


 

Kontakt:

Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Organisatorin Sarah John gerne zur Verfügung. Sie erreichen sie unter der 0176-30515653 oder per Email unter: sarah[:]john [:@] streitkultur[:]net

Hintergrund: Das Tübinger Forum

Mit dem Tübinger Forum veranstaltet der Debattierverein Streitkultur regelmäßig offene Publikumsdebatten zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Streitfragen. Dazu nehmen Experten und Politiker auf Pro- und Contra-Seite Stellung, das Publikum kann in der offenen Aussprache eigene Beiträge einbringen und Fragen an die Podiumsredner stellen. Das Tübinger Forum wird unterstützt von den Stadtwerken Tübingen.

 

Hintergrund Debattieren:

Debattieren im Debattierclub bedeutet die rednerische Auseinandersetzung zweier Fraktionen (Pro und Contra) zur Klärung einer strittigen Frage. Aufgeteilt in Regierung und Opposition stehen sich zwei bzw. drei Redner gegenüber und wägen Pro- und Contra-Argumente möglichst überzeugend gegeneinander ab.

 

Streitkultur e.V. hat sich die Förderung der demokratischen Streitbarkeit verpflichtet. Der kultivierte Streit, so die Überzeugung, ist ein zentraler und notwendiger Bestandteil des menschlichen, gesellschaftlichen Lebens. Ohne kritische Hinterfragung bestehender Positionen und den fortwährenden Zwang zur besseren Begründung von Standpunkten und Handlungen fehlen wichtige Motoren für gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt. Der griechische Philosoph Heraklit brachte es auf den Punkt und formulierte so den Leitspruch des Vereins: „Der Streit ist der Vater aller Dinge!“ Weitere Informationen: www.streitkultur.net

 

 

 

 

 

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