Nach zweimal OPD in Heidelberg folgt nun ein BPS-Turnier in Freiburg: Beim „Schwarzwaldcup 2017“ schaffen es unsere Redner ins Halbfinale und die Juroren sogar ins Finale.

 

2-mal. 2-mal werden an diesem Novemberwochenende in Freiburg Janeks Streitkultur-Gesänge angestimmt. Denn 2-mal gibt es für unseren Verein Grund zu feiern.

Samstag, 23:20, Studierendenhaus Freiburg. Es ist bereits spät geworden beim Social und die Streitkultur hat sich mit Spätzle und Alkohol in eine gemütliche Ecke des Raumes zurück gezogen. Marius und Samuel aus unserem Club – zusammen mit Jannis die diesjährigen Chefjuroren des Schwarzwaldcups – betreten unter Applaus die Location. Im Gepäck haben sie, worauf die meisten im Raum schon den ganzen Abend warten: Der Tab, auf dem steht, welche der 20 Teams es ins Halbfinale geschafft haben. Für unsere Streitkultur-Delegation enthalten sie eine eine Überraschung: Nicht nur Konrad, der zusammen mit Anna-Maria aus Konstanz als „Entwicklungszusammenarbeit Süd“ angetreten war, schafft den Break. Sondern auch Bea und Sven, die als „Streitkultur Bakchebakchos“ ihr erstes BP-Turnier bestritten. Selbst wenn unsere Juroren (Marius, Samuel, Lennart, Sabine, Alex) damit für das Halbfinale gesperrt waren, war das Anlass genug, die erwähnten Gesänge anzustimmen.

Unsere Leute auf dem Social. Und ja: Es gab leider kein Bild ohne jemanden, der blinzelt.

Bea und Sven waren mit Lennarts nicht ganz ernst gemeinter Drohung „Ohne 5 Punkte fahre ich euch nicht nach Hause“ durchs Turnier getrieben worden. Nordkoreas Atomwaffen und Mexikos Drogenproblem ließen sich als Themen noch verhältnismäßig gut bewältigen. Aber mit der Abgabe von Elternrollen vor der Geburt eines Kindes und einem fiktiven Virus, der die Menschheit dezimiert, hatten sich die Chefjuroren Marius und Samu auch kompliziertere Streitfragen ausgedacht. Mit einem Überraschungssieg in der letzten Vorrunde standen bei „SK Bakchebakchos“ am Ende trotzdem sogar 7 statt der angestrebten 5 Punkte und das erwähnte knappe Weiterkommen. Konrad und Anna schafften es sogar auf 9 Punkte und damit auf Rang 3. Im Einzelrednertab schaffte es Konrad ebenfalls auf einen 3. Platz.

Wenn man schon unterlegen ist, kann man zumindest Spaß haben: „SK Bakchebakchos“ (Bea, Sven)

Versuchen, den Überblick zu behalten: „Entwicklungszusammenarbeit Süd“ (Konrad, Anna)

 

Sonntag, 14:00, Universität Freiburg. Der Finalbreak wird verkündet und wieder stimmen wir ein kollektives „Immer wieder Streitkultur“ an. Dabei sind sowohl Anna und Konrad, als auch Bea und Sven in ihren jeweiligen Halbfinals in der Debatte „Dieses Haus glaubt, dass humanitäre NGOs IS-Kämpfer nicht medizinisch behandeln sollten“ ausgeschieden. Aber des einen Leid ist des anderen Freud: Nun nicht länger wegen Clubzugehörigkeit gesperrt, dürfen unsere Juroren plötzlich jurieren. Und zwar nicht einer, nicht zwei, sondern alle. So gelingt es doch, das „Tübinger Finale“: Wenn schon keine unserer Redner vertreten sind, so stellt die Streitkultur mit Marius, Samuel, Lennart, Sabine und Alex eben alle Juroren der Finaldebatte (dass Sabine offiziell für St. Gallen und Alex für Stuttgart angetreten sind, lassen wir an dieser Stelle mal außen vor).

Tübinger-(Chef)Juroren-Finale: Samuel, Marius, Alex, Lennart, Sabine

Die fünf sahen eine starke Debatte zum Thema, ob sich die Führungsriege der Republikaner von Trump lossagen sollte. In einem 2:2:1-Split sah man schließlich die Schließende Regierung aus Berlin vorne, die argumentierte, Trump hätte uns als Republikaner zwar bisher genützt, durch seine Russlandaffäre würde er aber vor den Mid-Terms zur Last. Lennart und Sabine bekamen darüber hinaus noch eine kleine Auszeichnung für ihre besonderen Jurierleistungen und gutes Feedback.

Entsprechen zufrieden, aber auch müde, ging es zurück. Selbst Bea und Sven fanden dank über fünf Punkten einen barmherzigen Platz in Lennarts Auto. Auf der Rückfahrt schneite es. Winter is coming

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