Zum DDL-Auftakt gewinnen Marius und Samuel zum ersten Mal gemeinsam ein BP-Turnier. Auch die restliche Delegation war sehr erfolgreich. Den folgenden Bericht schrieb Sven für den Blog der DDL.

Ein Turnier, das bereits eine Woche her ist. Die Messlatte der wunderschönen aktuellen „Mein erstes Turnier“-Berichte, die ohnehin nicht zu erreichen ist – Es gibt wahrlich bessere Ausgangspunkte, um den Artikel über den Schwarzwaldcup zu schreiben.
Schreiten wir dennoch zur Tat: Da sich Heidelberg auf Erstis konzentrierte, richtete Freiburg unverhofft den DDL-Auftakt aus. Ein Grund mehr, gegenüber den anderen Winterturnieren in Münster und Jena vorzulegen. Der DCF fuhr die ganz schweren Geschütze auf: Glühwein, Waffeln, Kakao, Kaffee, Schwarzwald-Apfelsaft, Schokolade, Weingummi, Obst, Käsespätzle und (obligatorisch) Falafel, allerdings in der Deluxe-Karton-Variante. Ein Sportprogramm mit sechs verschieden Transfers in andere Gebäude, das seinesgleichen suchte. Ein Social, das ganz offiziell SDM-Dimensionen erfüllte. Aufopferungsvolle Helfer, Orga-Leute und Crash-Anbieter- inklusive Tab-Master Jannis mit seinem Informatiker-Klischee-Konsoleneingabe-Betriebssystem. Und um ein Haar wäre es auch das erste Multimedia-Turnier mit per Teamspeak zugeschalteten Jurys geworden- aber dieses Experiment verhinderten die zahlreichen Last-Minute-Juroren, die aus allen Winkeln Deutschlands ins Breisgau gereist waren, um die wahrscheinlich inzwischen Rekord-Chefjuroren Marion und Lennart zu unterstützen.

Streitkultur-Travel presents: Freiburg. Mitten im nebelverhangenen Schwarzwald…

…mit schönen Kirchen…

…und der berüchtigten Universitätsbibliothek.

Schauen wir aufs Sportliche: Der Samstag ging mit Abtreibungs-Beratungen sensibel los. Es folgten BP-typische Operator-Diskussionen bei der obligatorischen Brexit-Motion- damit in VR 3 endlich die alles entscheidende Frage „Hätten Rose und Jack bei einer anderen Rettungsdoktrin als »Frauen und Kinder zuerst« überlebt?“ diskutiert werden konnte. Gefolgt schließlich von einer Wahlumfragen-Debatte, die vom Schulz-Zug bis zu den enternden oder kenternden Piraten viele verpasste OPD-Chancen bot.
Am Abend jubelten viele bekannte Gesichter, darunter das über viele 1000km wiedervereindte Kathrin-Jakobus-Mixed-Team. Aber auch ein paar Teilnehmer auf ihren ersten BP-Turnieren reihten sich erfreulicherweise in den Break ein.

„KT Meteor“ führt nach den Vorrunden. Sieht aber eher so aus, als hätten sie gerade Koaltionsverhandlungen absolviert.

Sprung zum Sonntag-Mittag: Das Finale behandelte den Boykott von Einrichtungen, die der Neuen Rechte ein Forum boten. Eigentlich drehte es sich aber um die Frage: Ist Margarete Stokowski links?
Wenn Debattierfinals schwanken zwischen „alle laufen zur Höchstform auf“ und „alle sind müde und nicht mehr so gut drauf“, dann war dieses Finale von der letzteren Sorte. Also: Würde Sibylla und Julius die „Last-Team Standing“Auszeichnung vom Vortag beflügeln (oder eher bremsen)? Ging der „K-T-Meteor“ um Anton und Sven wieder auf (Robo-)Dino-Jagd? Würde Johannes den Schwarzwaldcup bequem in Abwesenheit gewinnen?

„Samuel hat den Durchblick / eine klare Sicht auf die Dinge / den Sieg vor Augen“- so viele Sprachbild-Möglichkeiten!

Am Ende hieß es: Weder, noch. Stattdessen sackten Marius und Samuel ihren längst überfälligen ersten DDL-Teamsieg ein.
Und boten durch den legendären Siegerpreis Gelegenheit für dieses einmalige Foto: