Interessierte Studenten lassen sich die Regeln der Tübinger Debatte erklären

Interessierte Studenten lassen sich die Regeln der Tübinger Debatte erklären

Großer Andrang beim Professoren-Studenten-Duell 2009: Über 50 Zuschauer wollten das Duell zwischen den Professoren Gabriele Abels (Politik) und Rüdiger Wulf (Jura) und den beiden Studierenden Croonenbroeck (Rhetorik) und Lorena von Gordon (BWL) sehen. Zu dem Thema „Brauchen wir ein öffentliches Professorenranking?“ lieferten sich die beiden Seiten harte Rededuelle mit spannenden Pointen, wobei sich die Zuschauer am Ende mehr von den Studenten und ihrer Contra-Position überzeugen ließen: Zum zweiten Mal in Folge gewannen damit die Studenten das Professoren-Studenten-Duell und Peter Croonenbroeck wurde zum besten Redner der Debatte gekürt.

Viele der Zuschauer waren spontan zum Duell gekommen, das zusammen mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten in der Neuen Aula das Angebot der Streitkultur zum Dies Universitatis darstellte. Einige nutzten denn auch gleich die Möglichkeiten innerhalb der Tübinger Debatte, dem Format des Duells, um ihre eigenen Redefähigkeiten auszuprobieren und aktiv an der offenen Aussprache teilzunehmen. Vor allem die Professoren, die sich die Pro-Seite ausgesucht hatten und aktiv die Einführung eines öffentlichen Professorenrankings vertraten, mussten sich dabei vielen Rückfragen stellen und aktiv für die Einführung werben.

Auf der Seite der Studierenden: Peter und Lorena

Aber auch die Studierenden kamen nicht immer ungeschoren davon und wurden vor allem von der Pro-Seite kräftig in die Mangel genommen, schließlich ging es den Professoren um das Wohl der Studierenden und der Lehre, sodass die Studierenden mühe hatten, zu begründen, warum eben diese besser ohne ein öffentliches Ranking dastehen werde. Beide Seiten ließen es sich nicht nehmen, mit plastischen Schilderungen des Alltags eines Studenten aufzuzeigen, warum sich dieser durch die Einführung oder Nicht-Einführung eines Rankings bessern werde. Am Ende setzte sich schließlich knapp die Seite der Studenten durch, wobei auch die rhetorischen Fähigkeiten der Professorenseite gelobt wurde: „solche Redekünste hätten wir auch gerne in unseren Vorlesungen“ bemerkten einige der studentischen Zuschauer, von denen sich manche direkt nach dem Duell für die Erstihütte von Streitkultur anmelden wollten.

Der Streitkultur-Vorstand auf dem Dies Universitatis

Zum Abschluss noch eine Nebenbemerkung: In eben den Räumlichkeiten des diesjährigen Professoren-Studenten-Duells, Hörsaal 4 in der neuen Aula, erfolgen derzeit Umbaumaßnahmen, die bereits jetzt für eine besonders debattenfreundliche Situation sorgten. Mit dem debattiergeeigneten neuen Mobiliar, das in den nächsten Wochen eingebaut wird, finden dort nun Showdebatten und auch das Professoren-Studenten-Duell einen besonders geeigneten Rahmen. An der Ausgestaltung des Raumes trug der am Duell nun schon zum zweiten Mal teilnehmende Professor Wulf, Ehrenmitglied von Streitkultur e.V., einen besonderen Anteil und wir erwarten mit Spannung seine Einweihung mit Beteiligung der Streitkultur!

 

 

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