Zu Beginn des Semesters hieß es wieder: Ersti-Phase. Also: Einsteigerabende, Showdebatte, Hütte, Herbstdebatten, Running Dinner und mehrere dutzend motivierte Erstis. Wir haben dieses Jahr ein paar von ihnen gefragt, ob sie ihre Impressionen teilen wollen:

OPD, BP, geh über links, freier Redner, 7,5 Minuten, Clubabend… Kryptische Fachbegriffe hageln auf den unschuldigen Ersti ein, der vorsichtig der Empfehlung eines Pinguins aus Madagaskar folgte und seine Nase in den Einführungsabend der Streitkultur steckte. Eine Nase die sich nach wenigen Minuten wohl aufgehoben fühlte; umgeben von einer Atmosphäre des intellektuellen Austauschs, des geistigen Wettkampfs – immer sportlich fair und unterstützend.
Nach diesem Abend war dem Ersti klar; er will mehr, er will mit auf der SK-Ersti-Wochenende, er will lernen und wachsen.
Viele Nächte vergingen und endlich war der lang ersehnte Tag da; auf zum Streitkultur-Wochenende, auf zu den Tagen voller Workshops. Nach ein paar Stunden war ihm klar, dass er wohl falsche Erwartungen hatte. Die Zeit war sozial, gefüllt mit der Möglichkeit viele alte Streitkulturer kennenzulernen – und auch andere Erstis. Workshops standen eher im Hintergrund, dafür wurde er ein wenig zu einem Teil der SK, verstand die Struktur und freute sich auf den nächsten Debattierabend.
#einlebenlang

Bernhard
Bernhard gewohnt – SK-Cup-Style- ohne Notizen beim Training.

Ich bin ja ein paar mal da gewesen und hab mich in einer wirklich sehr angenehmen Atmosphäre wiedergefunden. Ich glaube, wir waren alle ziemlich nervös und planlos und deswegen war es echt gut, dass wir mit erfahrenen SKlern zusammen debattieren konnten, die uns bei der Prep time geguidet und im Verlauf der Debatte viel erklärt haben (auch, was man alles nicht machen sollte).
Dadurch, dass uns auch keiner der SKler wirklich gestresst hat (auch, wenn manche durchaus kompetitiv-motiviert gewirkt haben) hatte ich auch das Gefühl, mich ungezwungen an die Sache ranzutrauen, ohne allzu hohe Erwartungen erfüllen zu müssen. Auch, dass keine Redezeit vorgegeben, sondern nur erstmal aufgeschrieben wurde, fand ich dem zuträglich. Das, was du angesprochen hattest, dass man sich am Besten immer erstmal ein oder zwei Punkte zum Verbessern sucht, um sich nicht zu grundüberfordern, das wurde mir auch durch die Kurzinputs vermittelt und das versuche ich mir auch jetzt vor Augen zu halten.
Insofern habe ich meinen Einstieg in der Erstiphase als sehr entspannt und motivierend empfunden und dazu hat sicher auch das Herbstdebattenturnier beigetragen, bei dem man sich mit anderen erstis über seine Eindrücke und Selbstzweifel austauschen konnte.“

Yara
Yara im Finale der Herbstdebatten

Ich habe mich in der Streitkultur von Beginn an wilkommen gefühlt, denn die Leute sind offen und sympathisch.
Beim ersten Mal Debattieren wusste ich nicht so richtig was ich tue und war viel zu früh fertig.
Auf meinem ersten Turnier habe ich in der ersten Rede die Motion missverstanden und trotzdem mehr Punkte geholt als in Runde zwei und drei.
Seither rede ich BPS.

Sammy
Ein zweiter Samuel? Das hat uns intellektuell überfordert. Deshalb wurde Samuel Sammy getauft (auf freiwilliger Basis!)

Bei der SK habe ich mich von Anfang an wohlgefühlt. Die Erfahrenen SK’ler waren alle super freundlich und haben einen Verständnisvoll und kompetent an die Thematik des Debattierens herangeführt.
In meiner erste Rede war ich noch aufgeregt und unsicher aber im Verlauf der Zeit merkte ich wie das nachließ und man lernte souveräner vor einem Publikum zu sehen.
Auch das Einsteigerturnier war eine super Erfahrung, da man in einem „geschützen Rahmen“ unter Anfängern das kompetitive Debattieren kennenlernen konnte.
#einlebenlang

Joshua
Ein zweiter Bechtle-Bruder tritt in die SK ein.