Spritztour ins Rheinland.

Beim Reedhovencup in Bonn breaken Anastasia und Sabine als Redner und Sven, Marius und Samuel als Juroren. Die letzteren beiden jurieren das Finale des kleinen DDL-Turnieres.

 

Deutsche Meisterschaft, Zeit-Debatte – die letzten Turniere waren die ganz großen Kaliber. Angesichts dessen bot der Reedhovencup in Bonn eine angenehm familiäre Atmosphäre: Ankündigungen nicht im großen Hörsaal, sondern im kleinen Seminarraum. Draws, die keine 10 Minuten brauchen, sondern auf anderthalb Folien passen. Kein Galaabend, sondern ein Social in der WG. Und: keinen Glaspokal zu gewinnen- sondern ein Päckchen Süßes.

Sightseeing mit der Streitkultur. Diesmal: Die Bonner Innenstadt. Viel zu früh am Morgen.

Für Tübingen traten an: Maria und Bea, die mal wieder Maskottchen Fluffy Auslauf gewährten. Björn nach seinem DDM-Juror-Break diesmal als Redner mit Chiara. Anastasia und Sabine, die aber aus unerfindlichen Gründen offiziell nicht für Ruhm und Ehre der Streitkultur, sondern für St. Gallen dabei waren. Und schließlich noch: OPD-Team „Ozymandias“ mit Marius, Samuel und „Mind-Map“-Sven als Juroren.

Teamfoto zwischen Schlossmauern und Wellblech

Jule und Christoph hatten als Chefjuroren folgende Themen gesetzt: Steueranreize an Firmen durch Städte, kritische Spieler in Nationalteams (Lukas hatte wieder mal ein glückliches Händchen bei der Clubabend-Themenwahl) und Bürgerversammlungen.

Das Turnier entwickelte sich auf eine Art und Weise, dass ich fast schon 1:1 den DDM-Text übernehmen kann: Für unsere Redner wurde es ein Auf und Ab, alle waren in der letzten Vorrunde in Schlagdistanz zum Break- und am Ende verpassten leider wieder viele Teams selbigen knapp. Als einzige hatten Sabine und Anastasia Glück- und dann sammelten sie nicht mal DDL-Punkt für die Streitkultur: shame!

Sind Anastasia und Sabine jetzt die Helden dieser Geschichte, weil sie gebreakt sind, oder die Schurken, weil sie sich für den falschen Club angemeldet haben?

Ebenfalls weiter kamen Marius, Samuel und Sven. Für sie wiederholte sich der Trend der Vorrunden: Aufgrund von wenigen Räumen und vieler Clashes landeten sie im Halbfinale zusammen in einem Panel. Zusammen mit Jan-Gunther absolvierten sie eine epische Jurierdiskussion, die fast länger als die eigentliche Debatte dauerte. Sabine und Anastasia versuchten derweil im Nachbarraum, eine Killer-Extension zum Thema der „#recallpearson“-Kampagne zu finden.

Das gelang nicht. Und so mussten die beiden im Finale mit den Füßen scharren, weil sie all ihr Royal-Family-Wissen in der Debatte über die Abschaffung der britischen Monarchie nicht anbringen durften. Den übrigen Teams – fast alle aus dem Nachbarclubs aus Heidelberg – unterliefen nämlich unverzeiliche Fehler, wie Herzogstitel falsch auszusprechen oder die Thronfolge durcheinanderzubringen. Skandal! Vielleicht war das auch der Grund, warum Marius und Samuel, die ins Finale gebreakt waren, als Jury eine sehr kurze Diskussion führten. Sie kürten René und David von der Rederei zu den Siegern. Obwohl René bis heute noch nicht sein Streitkultur-Tatoo trägt.