Unser Alumnivorstand bringt aktuell unseren halbjährigen Newsletter heraus. Wir stellen ihn ab jetzt auch hier auf der Homepage zur Verfügung. Die aktuelle Herbstausgabe ist ein großer Rückblick auf die Saison 20/21– was geschah im Verein und in der Szene?


Liebe Freund*innen der gepflegten Streitkultur,

der neue Alumnivorstand meldet sich zu Wort – dieses Vereinsjahr bestehend aus Dominik Hermle, Chiara Throner und Franziska Reichmuth. Einiges hat sich geändert seit dem letzten Newsletter Anfang des Jahres und so wollen wir Euch einen kleinen Einblick in das Vereinsleben der vergangenen Monate geben … 

Die Streitkultur in Vorständen

Bereits seit Juli diesen Jahres waltet der neue Vereinsvorstand seines Amtes. Sven Jentzsch darf sich mittlerweile das dritte Jahr in Folge Präsident der Streitkultur nennen. Als Vizepräsident tritt Jonas Adamek, im Verein nur Skipper genannt, auf. Constanze Keck bleibt ein zweites Jahr Schatzmeisterin, während Nadine Suarez und Emanuel Ten Brink als Neuzuwachs in den Vorstand kamen. Weiterhin wurde die neue OPD Regelkommission bestehend aus Jan Ehlert, Anton Leicht, Sven Jentzsch, Joschka Braun und Christopher Gack ins Amt gerufen. Doch nicht nur innerhalb des Vereins zeigen sich die Mitglieder der Streitkultur engagiert: Während Lennart Lokstein nach zwei Jahren als VDCH Präsident im August aus dem Amt schied, trat Chiara Throner als Vizepräsidentin in den Vorstand des VDCH ein. Als Präsident fugiert nun Anton Leicht, während Anna Markus Vizepräsidentin und René Geci Vizepräsident für Finanzen ist. Samuel Scheuer ist ein weiteres Jahr Beirat für Internationales im VDCH.

Die Streitkultur zu Coronazeiten 

Notgedrungen musste auch die Streitkultur ihr Vereinsleben zeitweise komplett auf die online Welt verlegen. Neben den üblichen Clubdebatten florierten mit der Zeit auch zahlreiche Socials über Zoom. So erhielten auch nicht in Tübingen ansässige Mitglieder die Möglichkeit, wieder mehr am Vereinsleben teilzunehmen. Auch Alumni und weniger Aktive sind herzlich eingeladen, sich jederzeit den online Aktivitäten der Streitkultur anzuschließen. Die Kommunikation zu aktuellen Veranstaltungen findet mittlerweile größtenteils über WhatsApp statt. Der Streitkultur Zoom Kanal für die wöchentlichen Debatten ist hier verlinkt. Die Meeting-ID lautet 85993462167, das Passwort ist WS2021. Auch viele Inputs zu debattierrelevanten Themen fanden dieses Jahr über den Zoom Kanal der Streitkultur statt. Wer Interesse an kondensierten Informationen zum Nahen Osten, internationalen Beziehungen oder China hat, kann die Inputs auf dem YouTube Kanal der Streitkultur nachschauen. Auch auf Instagram ist der Verein mittlerweile aktiv. Wenn Ihr somit Lust auf Memes, Turnierupdates oder stories aus dem Vereinsalltag habt, schaut gerne hier vorbei. 

Die Streitkultur auf Turnieren

Auch sportlich war die Streitkultur dieses Jahr wieder überaus aktiv und erfreulich erfolgreich. Dies spiegelt sich auch im DDL Sieg des Vereins für die Saison 2019 / 2020 wider. Zudem konnte die Streitkultur ihren Titel als Deutscher Meister verteidigen. Dominik Hermle und Joschka Braun gewannen zum zweiten Mal in Folge die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM) – diesmal im British Parliamentary Style. Zudem gelang allen Tübinger Teams der Break auf der DDM – Marius Hobbahn und Samuel Scheuer mit 21 / 21 Punkten. Weiterhin gewann Sven Jentzsch den Masters Cup. Auch das Doxbridge Open und die Campus Debatte in Göttingen wurden von der Streitkultur entschieden – ersteres von Marius Hobbahn und Samuel Scheuer, letzteres von Marius Hobbahn und Anton Leicht (Münster). Zudem konnte der Verein seinen Titel auch beim alljährlichen Streitkultur-Cup verteidigen, der von Konrad Gütschow, Justus Raimann und Melanie Hanselmann (extern) gewonnen wurde. Das Finale des Turniers kann hier nachgesehen werden. Auch das Effective Altruismn IV wurde von Marius Hobbahn und Samuel Scheuer gewonnen, während Chiara Throner, Sven Jentzsch und Jonas Adamek die Elbvertiefung für sich bestritten.  

Auch bei den Europameisterschaften, beim Online-Debattierpokal, beim Berlin IV, bei den #neuland-Debatten, beim Heidelb@m und bei einigen weiteren Turnieren gelangen der Streitkultur weitere Finalteilnahmen, hohe Breaks und Spitzenplatzierungen im Tab. Auch bei der World Universities Debating Championship war unser Verein vertreten. Selbst ein online Turnier wurde von der Streitkultur ausgerichtet: die Interventions- und Sanktionsdebatten.

Auch wenn die wütende Pandemie soziale Kontakte derzeit erschwert, erfreut sich die Streitkultur einem regen online Vereinsleben, zu dem alle Mitglieder jederzeit herzlich eingeladen sind. Wir freuen uns somit immer, auch Alumni, lange nicht dagewesene oder weggezogene Streitkultur Mitglieder auf Zoom in online Debatten, bei interessanten Inputs oder spannenden Among Us Runden wiederzusehen!

Bis bald auf Zoom

Euer Alumnivorstand