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Die Tübinger Debatte

Seit 1991 debattieren Studierende in Tübingen im Format der Tübinger Debatte aktuelle Fragen unserer Zeit – in den ersten Jahren als unabhängige Gruppe jeden zweiten Donnerstag im Semester, seit 2004 innerhalb des Vereins Streitkultur. Einmal im Jahr findet ein Professoren-Studenten-Duell im Format der Tübinger Debatte statt, bei welchem vor historischer Kulisse im Bonatzbau der Universität zwei Professoren gegen zwei studentische Vertreter über ein aktuelles Thema streiten. Im Tübinger Forum streiten Experten und Publikum zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen – wobei die Tübinger Debatte Garant einer geordneten Debattenkultur ist.

Die Tübinger Debatte ist das älteste deutsche Debattierformat und wurde 1990 ins Leben gerufen. Es handelt sich um eine klassische Publikumsdebatte: Zwei Parteien à zwei Rednern stehen sich auf Pro- und Contraseite gegenüber und debattieren in je dreiminütigen Eingangs- und Schlussstatements eine aktuelle Streitfrage. Im Mittelpunkt des Geschehens steht eine ausführliche Aussprache mit dem Publikum, die nach den Eingangsstatements der Redner einen regen Austausch ermöglicht.

Während das Format der Offenen Parlamentarischen Debatte ein sportliches Format ist, das sich auch für den Wettkampf im Debattieren eignet, ist die Tübinger Debatte besonders für die Gestaltung von öffentlichen Debatten geeignet. Mit ihr können aktuelle Streitfragen in geordneten Bahnen debattiert werden, was der Meinungsbildung dient und die gesellschaftlichen Debatten kultiviert.