Die Streitkultur e.V. lud herzlich zu den 3. Deutschen
Debattiermeisterschaften der Hochschulen nach Tübingen ein. Statt fand
das Turnier als Höhepunkt der ZEIT-Debattenturnierserie 2003 am 19.-22.
Juni.
Teamsieg und neuer Deutscher Meister:
DCJG II, Mainz
(Hanna Kaspar, Christian Rauda, Simon Herrmann)
Bester Redner nach Punkten:
Christian Blum, Berlin
Publikumsliebling der Finaldebatte:
Karsten Stölzgen, Tübingen
Siegerteam des Novizenfinales:
Die Rederei I, Heidelberg
(Ralf Lehnert, Ruth Eljalill Büscher, Ben Liese)
Warum eine Meisterschaft im Debattieren?
Warum sollte man überhaupt debattieren, ist wohl die erste Frage die
man sich hier stellt. Dazu gibt es wohl so viele Meinungen wie es
Redner in Deutschland gibt. Nur in einem Punkt sind sich alle einig; es
ist eine gute, sinnvolle und vor allem spaßbringende Beschäftigung.
Dabei gewinnt nicht der größte Schreihals, sondern der, dem es gelingt
zu Überzeugen. Dabei sind persönliche Kompetenzen, wie Urteilskraft,
Argumenationsschärfe und Redefähigkeit unablässlich. Einen kleinen
Einblick, warum wir hier in Tübingen debattieren, geben wir in einer
kurzen
Begründung. Um sich nun zu vergleichen und zu
Höchstleistungen anzuspronen, treffen sich die Debattanten immer wieder
zu nationalen, wie auch zu internationalen Turnieren. Einen
ausführlichen Turnierplan findet man in unserem Terminkalender.
Öffentlichkeit?
Natürlich sind auch alle Gäste herzlich eingeladen, gerade bei den
Finalrunden vorbeizuschauen und sich einen Eindruck vom
parlamentarischen Debattieren zu machen. Spannende Debatten garantiert!
Vorankündigungen wird es dazu noch einige geben. So werden überall
Plakate auf das Turnier hinweisen. Sicher wird sich auch örtliche
Presse und Rundfunk beteiligen. Vielen Dank an dieser Stelle an den
Tübinger Verkehrsverein, der uns in der offiziellen Info-Broschüre
Tübingen 2003 als einen der Hauptevents für Juni ankündigt
Tübingen?
Für alle die Tübingen noch nicht kennengelernt haben, sei nur soviel
gesagt: Tübingen ist eine kleine Stadt im Herzen von Baden-Württemberg,
ca. 45 Min. von südlich von Stuttgart. Das mit den "südlich" kann man
ruhig wörtlich nehmen. Gerade die Anzahl der Sonnentage und des
überwiegend guten Wetters machen Tübingen zu einem wunderschönen Ort
zum Leben. Nebenbei sah dies ein Umfrage des Focus genauso, als Mitte
der 90iger, Tübingen zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gekürt
wurde. Man kann den besonderen Flair dieser Stadt besonders in den
Sommermonaten spüren, wenn der Marktplatz von Menschen bevölkert wird,
die sich mit Gitarre und einer Flasche Rotwein zusammensetzen. Ach ja,
und da gibt es noch die Eberhard-Kars-Universität. Ca. 20.000 Studenten
sorgen dafür, dass es in Tübingen keinen Mangel an jungen Leuten gibt.
Für ein paar Impressionen und vielen wietere Infos verweisen wir auf
die offiziellen Seiten der Stadt Tübingen und des
Verkehsvereins Tübingens.
Jurorenschulung?
Nach einer Umfrage des WUDC's ist die Fähigkeit der Juroren zu 65% die
kritische Variable für ein erfolgreiches Turnier. Gerade bei einem
Turnier in dem die sprachlichen Fähigkeiten im Vordergrund stehen, ist
die besondere Schulung der Juroren eine der Hauptpflichten für die
Ausrichter. Um für unser Turnier und auch alle anderen Ausrichter die
Möglichkeit zu schaffen auf ein qualifiziertes Jurorenteam
zurückgreifen zu können, luden wir alle interessierten Clubs ein, am
10.-13. April 2003 hier nach Tübingen zu kommen. Wir boten einen
3tägigen Workshop zur Juroren- und Präsidentenqualifizierung an.
Wer Fragen zur Jurorenschulung oder den Regeln der OPD hat,
wendet sich am Besten direkt an unsere Jurorenleitung: .
Wir hoffen, dass Euch allen die Meisterschaft soviel Spaß gemacht hat wie uns!