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dpa-Meldungen über den Weltrekord |
Insgesamt wurden 7 dpa-Meldungen veröffentlicht.
dpa-Meldungen vom 04.07.2002
(Vorausmelddung)
Weltrekordversuch im Debattieren - 33 stunden angepeilt
Tübingen (dpa/lsw) - Einen Weltrekordversuch im Debattieren startet
heute (Donnerstag) Vormittag der Verein Streitkultur in der
Universitätsstadt Tübingen. Dabei soll die Frage "Brauchen wir eine
Bildungsreform?" in allen Aspekten beleuchtet werden. Angestrebt sind
Wortgefechte "bis zum Umfallen". Einschließlich einer geplanten
Endrunde am Freitagabend soll die Debatte 33 stunden dauern. In den
Einzelrunden stehen sich sechs Teilnehmer gegenüber. Eine offizielle
Rekordmarke im Guinness-Buch gibt es bisher nicht.
Weltrekordversuch im Debattieren beginnt - 33 Stunden angepeilt
Tübingen (dpa/lsw) - Ein Weltrekordversuch im Dauerdebattieren hat am
Donnerstag in der Universitätsstadt Tübingen begonnen. In der
Studentenkneipe "Marquardtei" soll die Frage "Brauchen wir eine
Bildungsreform" in allen Aspekten beleuchtet werden. Der Verein
Streitkultur hat Wortgefechte "bis zum Umfallen" angekündigt. Samt
einer Endrunde am Freitagabend soll die Debatte 33 Stunden dauern.
In 35 Einzelrunden mit je sechs Teilnehmern stehen sich "Regierung" und
"Opposition" gegenüber. [..] Ansgar Kemmann versprach "ein sportliches
Debattieren", wie es unter Studenten üblich ist". Zum Dauerdebattieren
gibt es bisher keine offizielle Marke im Guinness-Buch der Rekorde.
Langwierig und kurzweilig: Weltrekordversuch im Debattieren
Von Malte Henk und Erhard Böttcher, dpa
Tübingen (dpa/lsw) - Aus großer Lust am Debattieren ist in der
Universitätsstadt Tübingen seit kurzem der Verein Streitkultur aktiv.
Die studentischen Mitglieder wollen sich mit gängigen Turnieren nicht
zufrieden geben. Darum hat der Verein am Donnerstag einen
Weltrekordversuch im Dauerdebattieren begonnen. "Brauchen wir eine
Bildungsreform?" heißt die Grundfrage in der Studentenkneipe
"Marquardtei". Beim "Warmreden" umschreibt Teilnehmer Bernd Rex die
Perspektive für das geplante Redemarathon von 33 stunden: "Ich begrüße
Sie zu einer kurzweiligen Debatte, die lange dauern wird."
"Präsident" Ansgar Kemmann verspricht "sportliches Debattieren, wie es
unter Studenten üblich ist". Ein Teilnehmer kann es nicht erwarten:
"Lasst uns loslegen; es ist schon drei Minuten nach elf!" Ein anderer
sagt: "Ich bitte die Oppositionsseite, das Rauchen einzustellen und
sich anzuschnallen; wir werden uns auf einen argumentativen Höhenflug
begeben."
Je drei Redner von "Regierung" und "Opposition" wollen die
Bildungspolitik in allen Aspekten beleuchten. Der Verein erwartet
Wortgefechte "bis zum umfallen" 35 Einzelrunden sind vorgesehen. Die
Schlussfrage lautet dann: "Soll es staatlich geförderte Debattierclubs
an Hochschulen geben?"
Zum Dauerdebattieren gibt es bisher keine offizielle Marke im
Guinness-Buch der Rekorde. Daher wittern die kultivierten Streithähne
ihre Chance. Zur Dokumentation wird die Dauerdebatte vollständig auf
Videorekorder aufgezeichnet. Das Schema einer Einzelrunde sieht so aus:
"Regierung" und "Opposition" sprechen je zwei Mal sieben Minuten.
Zwischenfragen und -rufe sind erlaubt; Zusatzbemerkungen von Rednern
und Zuhörern folgen, und zum Finale gibt es noch eine
"parlamentarische" Schlussrunde. Mit den Schlagen eines Hämmerchens
versucht der Debattenleiter, in jeder Phase Ordnung zu halten.
In der ersten Runde geht es um die Frage, ob der englische
Sprachunterricht allgemein bereits in der ersten Grundschulklasse
beginnen soll. Boris Palmer, Landtagsabgeordneter der Grünen, schaltet
sich mit einem ironischen Beitrag ein: "Die Erde ist eine Scheibe, Elsa
ist eine Stadt in Spanien, und Englisch lernen ab der ersten Klasse ist
nicht möglich."
Tagsüber kommen immer mehr Studenten aus Vorlesungen und Seminaren, um
den Disput zu verfolgen. Langsam füllt sich das geräumige Lokal. In der
Nähe hatte am Ende des 19. Jahrhunderts der junge Hermann Hesse seine
Bude, als er nach Krisenjahren eine Buchhändlerlehre am Tübinger
Holzmarkt absolvierte.
Leidenschaftliches und organisiertes studentisches Debattieren wird in
Deutschland erst seit wenigen Jahren betrieben; in den USA und
Großbritannien hat es dagegen schon eine lange Tradition. Inzwischen
gibt es auch in der Bundesrepublik Meisterschaften und Sonderturniere
für Streitlustige. Der Wahlspruch des Tübinger Vereins stammt von dem
griechischen Philosophen Heraklit: "Der Streit ist der Vater aller
Dinge."
(Verein Streitkultur: http://www.streitkultur.net)
Lange Nacht beim Weltrekordversuch im Debattieren
Tübingen (dpa/lsw) - Beim Tübinger Weltrekordversuch im
Dauerdebattieren gilt es, eine lange Nacht zu überstehen. In der
Studentenkneipe "Marquardtei" widmet sich der Verein Streitkultur der
Frage "Brauchen wir eine Bildungsreform?" in allen Aspekten. [..] Simon
Wolf sagte am Donnerstagabend: "Die Redner der ersten Stunden haben ihr
Programm gut durchgestanden, aber über Nacht wird es hart werden"
Die Organisation hat Wortgefechte "bis zum Umfallen" angekündigt.
Einschließlich einer Endrunde am Freitagabend soll die Debatte 33
Stunden dauern. In 35 Einzelrunden mit je sechs Teilnehmern stehen sich
"Regierung" und "Opposition" gegenüber. [..] Ansgar Kemmann versprach
beim Auftakt "ein sportliches Debattieren, wie es unter Studenten
üblich ist".
Zum Dauerdebattieren gibt es bisher keine offizielle Marke im
Guinness-Buch der Rekorde. Der Verein zeichnet die gesamte
Veranstaltung auf Videorekorder auf.
dpa-Meldungen vom 05.07.2002
Tübinger stellten "Weltrekord im Dauerdebattieren" auf
Tübingen (dpa/lsw) - Ein angeblicher Weltrekord im Dauerdebattieren ist
in Tübingen aufgestellt worden. 34 Stunden hatte der "Verein
Streitkultur" in einer Studentenkneipe über die Frage debattiert:
"Brauchen wir eine Bildungsreform?" Die Videoaufnahme der Dauerdebatte
soll nun an den Verlag des Guinness - Buches der Rekorde geschickt
werden. Eine offizielle Marke für die Disziplin gibt es bisher nicht.
In über 30 Streitetappen mit sechs Hauptkontrahenten standen sich bis
Freitagabend "Regierung", und "Opposition" gegenüber. Ein "Präsident"
sorgte für den geregelten Ablauf der Marathondebatte. Der beste Ansporn
für die Redner, munter durchzuhalten, sei ein möglichst großes Publikum
gewesen, sagte [..] Simon Wolf. "Dann reagieren Leute auf rhetorische
Gags, und es kommen häufig Zwischenrufe."
Auf dem Podium habe es "eine kleine Flaute" gegeben, als am
Freitagmorgen die Nachtschwärmer gegangen seien. Nach Angaben des
Sprechers verlief die Debatte ansonsten aber über weite Strecken rege.
Gegen Ermüdungserscheinungen wie Versprecher hätten Kaffee und
Schokolode, Nikotin und Vitamine geholfen.
Weltrekordversuch im Debattieren: Publikum hält Redner munter
Tübingen (dpa/lsw) - Bei dem Tübinger Weltrekordversuch im
Dauerdebattieren hat am Freitagnachmittag die Schlussphase begonnen.
Der beste Ansporn für die Redner, munter durchzuhalten, sei ein
möglichst großes Publikum, sagte Sprecher Simon Wolf vom Verein
Streitkultur. "Dann reagieren Leute auf rhetorische Gags, und es kommen
häufig Zwischenrufe."
Auf dem Podium habe es "eine kleine Flaute" gegeben, als am Morgen die
Nachtschwärmer gegangen seien. Nach Darstellung des Sprechers verlief
die bisherige Debatte jedoch über weite Strecken ziemlich rege.
Bisweilen seien Argumente auch polemisch ausgetauscht worden. Gegen
Ermüdungserscheinungen wie Versprecher hätten Kaffee und Schokolode,
Nikotin und Vitamine geholfen.
"Brauchen wir eine Bildungsreform?" lautet die Kernfrage des
Rekordversuchs, der am Donnerstagvormittag begann. Der Verein versprach
Wortgefechte "bis zum Umfallen". Einschließlich einer Endrunde am
Freitagabend soll die Debatte rund 33 Stunden dauern. In 35
Streitetappen mit sechs Hauptkontrahenten stehen sich "Regierung" und
"Opposition" gegenüber. Ein "Präsident" sorgt für den geregelten Ablauf
der Marathondebatte. Für das Dauerdebattieren gibt es im Guinness-Buch
der Rekorde noch keine offizielle Marke.
Marathondebatte über Nacht - Weltrekordversuch fortgesetzt
Tübingen (dpa/lsw) - Bei dem Tübinger Weltrekordversuch im
Dauerdebattieren haben die Teilnehmer die Nacht zum Freitag ohne
schwere Konditionsmängel überstanden. "Es gab zumeist eine ganz rege
Debatte", sagte Sprecher Simon Wolf vom Verein Streitkultur. Dutzende
von späten Stadtbummlern verfolgten das Wortgefecht in der
Studentenkneipe "Marquardtei" bis zum Morgen beim Bier. "Auf dem Podium
wurde es manchmal sehr lebhaft" sagte der Sprecher. "Es gab viele
Zwischenrufe und polemische Argumente."
"Brauchen wir eine Bildungsreform?" lautet die Kernfrage des
Rekordversuchs, der am Donnerstagvormittag begann. Der Verein hat
Wortgefechte "bis zum Umfallen" angekündigt. Einschließlich einer
Endrunde am Freitagabend soll die Debatte rund 33 Stunden dauern. In 35
Streitetappen mit je sechs Hauptkontrahenten stehen sich "Regierung"
und "Opposition" gegenüber. Ein "Präsident" sorgt für den geregelten
Ablauf der Marathondebatte. Für das Dauerdebattieren gibt es im
Guinness-Buch der Rekorde noch keine offizielle Marke.
Diese Meldungen wurden in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht.
Aufgrund der überwältigenden Zahl an Pressemitteilungen hier nur eine
kleine Auflistung ...
06.07.2002:
Stuttgarter Zeitung
Schwäbische Tagblatt
Harke (Nienburg) Kultur
Westdeutsche Zeitung Vermischtes
Remscheider GA Vermischtes
Märkische Allgemeine Vermischtes
Leipziger Volkszeitung Vermischtes
Walsroder Zeitung Politik
Fuldaer Zeitung Vermischtes
Pforzheimer Zeitung Vermischtes
Obermain - Tagblatt Kultur
Wolfsburger Nachrichten Vermischtes
Westfälische Rundschau Vermischtes
Westfalenpost Lokales
Westdeutsche Allgemeine Vermischtes
newsclick Vermischtes
Braunschweiger Zeitung Vermischtes
Thüringische Landeszeitung Vermischtes
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07.07.2002:
Stuttgarter Zeitung
Schwäbische Tagblatt
Oberhessische Presse
Badener Online Vermischtes
Schwarzwälder Bote Lokales
Westdeutsche Zeitung Vermischtes
Heidenheimer Presse Kultur
Zeitungsgruppe WAZ Lokales
Wolfsburger Allgemeine Lokales
Salzgitter-Zeitung Vermischtes
Thüringer Allgemeine Kultur
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