|
Streitkultur-Cup und BaWü 09/10 |
Zahlen & Fakten, Daten & Namen
Am 12. und 13.
Dezember fand in Tübingen der von uns ausgerichtete Streikultur-Cup und
die Baden-Württembergische-Meisterschaft. 21 Teams debattierten in 9
Räumen während 3 Vorrunden mit-und gegeneinander um sich für ein
Halbfinale und 2 Finals zu qualifizieren. Insgesamt durften wir ca. 70
Gäste von auswärts begrüßen, die von den rund 20 Tübinger, die sich als
Redner, Springer, Juror, Tab-Master und Chefjuror am Turnier
beteiligten, betreut wurden. Die von den beiden Chefjuroren (Sarah Kempf, Peter Croonenbroeck) gewählten Themen lauteten: 1. Vorrunde: Soll das deutsche Wahlrecht exklusiv statt allgemein sein? 2. Vorrunde: Sollen christliche Kirchen das Missionieren einstellen? 3. Vorrunde: Brauchen wir Nummernschilder für Polizisten? Finale des Sk-Cup: Müssen wir den deutschen Journalismus retten? Halbfinale der BaWü: Soll die elektronische Fußfessel eingeführt werden? Finale der BaWü: Sollen EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet sein, andere Mitgliedsstaaten bei Wirtschaftskrisen zu unterstützen?
And the winner is...
Sich
für das am Samstag Abend stattfindende Finale des Sk-Cups qualifizieren
konnten sich alle teilnehmenden Teams. Tatsächlich schaffen konnten es
allerdings nur 2: Das Team "Samichlaus, Schmutzli und Grittibänz"
bestehend aus Viola Lutz, Daniel Grotzky und Lukas Haffert und "Die
Motten und das Licht" mit den Rednern Gudrun Lux, Tim Richter und
Benedikt Nufer. Als Freie Redner zogen Jan Papsch (Top of the Tab),
Marcus Ewald und Thore Wojke in das Finale ein.
Nach einem spannenden und streckenweise dank den Freien Rednern sehr
unterhaltsamen Finale und einer intensiven Beratung der Juroren ging
der Titel an "Die Motten und das Licht", als bester Redner des Finales
wurde Lukas Haffert ausgezeichnet, der zum ersten Mal auf einem Turnier
antretenden Redner Nicolas Sölter wurde "Bester Nachwuchsredner
2009/2010".
Die 4 besten aus Baden-Württemberg stammenden Teams des Turniers traten
am Samstag Morgen in den für viele Redner und Juroren viel zu frühen
Morgenstunden im Halbfinale gegeneinander an (2x Heidelberg, Stuttgart,
Karlsruhe). Im Finale im kleinen Senat der Neuen Aula standen
schließlich ein Team aus Heidelberg (Jan Lüken, Louisa Meisel, Marcus
Ewald) und das Stuttgarter Team (Kathrin Reinhold, Igor Gilitschenski,
Michael Saliba). Als Freie Redner oder besser gesagt Rednerinnen
durften 3 Tübingerinnen in Finale stehen, Lorena von Gordon, Sarah John
und Pauline Leopold. Heidelberg konnte die Debatte für sich
entscheiden, doch auch Stuttgart ging nicht ganz leer aus: der
traditionelle "Publikumsliebling-Kaktus" ging an Igor Gilitschenski.
Bemerkenswert
1. Der auf anderen Turnieren nie genug gewürdigte, aber bei uns
Tübingern sehr angesehene Preis für das "Last Team Standing" ging an
die Jungs des Debattierclubs Konstanz, die es schafften nach der
grandiosen Party im Keller des Karl-Heim-Hauses bis zu ihrer um 8.00
Uhr in der Frühe gehenden Zugverbindung keine Minute zu schlafen.
2. Tatsächlich schaffte es ein Redner während der 3. Vorrunde unseren
Tab-Master und die Chefjuroren in Erstaunen zu versetzten: Besagter
Redner bekam in dieser Debatte so viele Abzüge, dass er am Ende seiner
Rede bei 0 Punkten ankam. Eine besondere, noch nie dagewesene Leistung,
die es hier zu würdigen gilt.
1-tägig? 2-tägig? 3-tägig!
Obwohl das Turnier offiziell erst am 12.12, dem Samstag, begann boten
wir für die von besonders weit weg kommenden Teams die Möglichkeit
schon am Freitag Abend anzureisen. Was wir dabei nicht wissen konnten
war, dass die komplette Mainzer Delegation (Mainz stellte 5 Teams)
schon am Freitag in das schöne Tübingen reisen wollte und so kam es,
dass ca. 30 Debattanten und Debattantinnen schon am Freitag das
Tübinger Nachtleben unsicher machten und erst gegen Sonnenaufgang den
Weg in ihre Betten fanden (was der Stimmung am Samstag allerdings
keinen Abbruch tat).
Danke
Zuletzt möchten wir noch allen Teilnehmern und Helfern danken. Danke
dafür, dass ihr dieses Turnier möglich gemacht habt und bis nächstes
Jahr, wenn wir euch zum Streitkultur-Cup 2010/2011 Willkommen heißen
dürfen.
|