Von Paris bis Berlin reisten
humorbegabte Streitkultur-Mitglieder zum Gutenberg-Cup 2009, der am 17. und 18.
Oktober – just zum Semesterauftakt – stattfand. Namentlich zu erwähnen sind
dabei Christoph Krakowiak, Peter Croonenbroeck, Pauline Leopold und die
charmante Vereinsvorsitzende Anna Mattes. Das Besondere in  | | Top-of-the-Tab-Speaker Peter freut sich über seinen Preis | diesem Jahr: Es
wurden ausschließlich Spaß-Themen debattiert, die den heimtückischen Köpfen des
Chefjuroren-Duos Lukas Haffert und Marcel Giersdorf entsprungen waren.
Mit zwar von Tübingen verschuldeter,
aber doch untypisch geringer Verspätung und einem die Zunge lösenden
Sektempfang begann das Turnier am Samstagmorgen mit dem Thema „Sollen Männer
wieder bei den Eltern der Braut um deren Hand anhalten müssen?“. Nach dem
Mensa-Mittagessen folgte für manche eine weiterer Sekt und für alle die zweite
Vorrunde in der darum gestritten wurde, ob Darth Vader deutscher
Verteidigungsminister werden sollte. Selbstverständlich konnte die Streitkultur
hier mit ihren – in rhetorischen Feuerwerken präsentierten –
Weltmachtsansprüchen die Debattenräume bestens unterhalten. Abgeschlossen
wurden die Vorrunden dann mit dem durchaus herausfordernden Thema „Abstractio
delectat - soll jetzt endlich was passieren?“. Doch auch die offene
Formulierung ließ es nicht an Pointen und Streitpunkten mangeln, sodass man
nicht nur zufrieden  | | Die Mainzer Cheforga, Sarah und Daniil | sondern auch sehr amüsiert ins Abendprogramm starten
konnte.
Die Mainzer hatten auch hierfür
keine Kosten und Mühen gescheut und eine (von der DDM bekannte) Kellerkneipe
für uns organisiert, in der wir nicht nur exzellent verpflegt sondern auch bis
tief in die Nacht mit tanzbarer Musik beschallt wurden. Gesteigert wurde dieses
Vergnügen nur noch von der Nachricht,  | | Publikumsliebling Wladi | dass alle Streitkulturler den Break
geschafft hatten. Pauline, Christoph und Peter als Top of Tap Team und Anna als freie Rednerin. Im
Halbfinale des nächstens morgens wurde darum gestritten, ob man seine Seele in
Zukunft verkaufen können soll. Mit diversen Bibelzitaten und
Simpsons-Beispielen konnte sich das Tübinger Team auch hier souverän
durchsetzen. Nach dem sehr üppigen asiatischen Mittagessen wurde dann das Final
zum Thema „Soll der Deutsche Wahlkampf den Friedensnobelpreis erhalten?“
zwischen München alias Oxford A in der Regierung und Streitkultur Dionysos in
der Opposition ausgetragen. Trotz einer eher zur gegenläufigen Vorbereitung
genutzten Vorbereitungszeit konnten in einer knappen Entscheidung und mit einer
Großleistung des Schlussdebattantens das Tübinger Team zuletzt die Pokale mit
der Gravur „Meister der Späße“ entgegennehmen.
Zuletzt bleibt aber vor allem die
hervorragende Organisation dieses Freundschaftsturniers hervorzuheben, bei dem
wir uns jederzeit rundum wohl und immer in bester weise betreut und geradezu
verwöhnt gefühlt haben. Liebe Mainzer, Ihr seid großartig!
In diesem Sinne, bis nächstes Jahr. Es dank zutiefst: Die Streitkultur
Tübingen!
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