Allgemeines
Bericht ZEIT-Debatte 2009

Anspruch – Charisma – Ekstase: Ein Turnier nach Tübinger Maßstäben


Das offizielle Turnierlogo
Das offizielle Turnierlogo
Die Streitkultur hatte vom 23.-25. Januar zur ersten ZEIT-Debatte des Jahres 2009 eingeladen und die Debattierwilligen aus ganz Deutschland kamen in Scharen. In der Jugendherberge mit Neckarblick wurden sie freudig mit Freibier und bester Laune begrüßt, auch wenn nur etwa einem drittel der Teilnehmer die pünktliche Anreise gelang. Da aber gerade die Tübinger hierfür großes Verständnis haben war bis zum Abendessen noch ausreichend Zeit um durch die Stadt zu flanieren, oder bekannte Gesichter zu begrüßen.

Freitag Abend: Die fußballlastige Eichdebatte
Freitag Abend: Die fußballlastige Eichdebatte
Danach ging es los zur Regeleinführung und Eichdebatte im Fichtehaus. Hier wurde in entspannter Atmosphäre an der Jurierqualität für das Turnier gefeilt. Danach ging es auf zur Glühweinwanderung für die einen und ab in die Tübinger Kneipen für die anderen, während die fleißigen Chefjuroren mit der Auswertung der Jurorenbögen der Eichdebatte bis spät in die Nacht zu tun hatten.

Die professionelle Jurorenschaft
Die professionelle Jurorenschaft
Am nächsten Morgen wurde zum Einstieg das Thema „Soll Englisch Hauptunterrichtssprache an deutschen Universitäten werden?“ debattiert und beim folgenden Mittagessen Feedback für die Debatten gegeben und empfangen. Direkt danach ging es weiter mit dem Thema „Soll Präimplantationsdiagnostik erlaubt werden?“ und beschlossen wurden die Vorrunden mit Debatten zu der Frage ob Georgien und die Ukraine in die Nato aufgenommen werden sollen. In Eile richteten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Jugendherberge für das Abendprogramm her, welches wenig später in der Gaststätte ZOO mit einem opulenten Buffet begann und in den späteren Stunden mit organisatorischer Hilfe der Streitkultur zu einem Fest des heißen Flirtens und darüber hinaus zu einer denkwürdigen Party wurde. Bis in die Morgenstunden tanzten die einen im ZOO, während die anderen die Freibiervorräte in der Judenherberge in sehr unterhaltsamer Runde minimierten.

Die Debattierfans werden immer jünger...
Die Debattierfans werden immer jünger...
Trotz der langen Nacht standen (fast) alle Teilnehmer am nächsten morgen wieder frisch und debattierbegeistert im Tübinger Rathaus wo es die Halbfinals auszutragen galt. Um die Frage, ob das Fastenbrechen am Ende des Ramadan zu einem bundesweiten gesetzlichen Feiertag erklärt werden soll, stritten Teams aus Halle, St. Gallen, Heidelberg und Mainz. Den beiden letztgenannten gelang der Einzug ins Finale der ersten ZEIT-Debatte des Jahres. Zusammen mit den drei freien Rednern Lukas Haffert (St. Gallen), Marius Thye (Halle) und Benedikt Nufer (Hamburg) wurde im Anschluss ans Mittagessen vor einem an Publikum überfüllten Rathaussaal von Mainz (Jan Papsch, Thore Wojke, Nikolas Eberle) beantragt, dass Deutschland Guantanamo-Häftlinge aufnehmen solle. Die Opposition aus Heidelberg (Sven Hirschfeld, Johannes Haug, Jan Lüken) widersprach dem energisch.

Die Ehrenjury
Die Ehrenjury
Am Ende aber waren die Mainzer das überzeugendere Team und gewannen stolz und verdient das anspruchsvolle, charismatische und in jeder Hinsicht ekstatische Turnier. Der Preis der Ehrenjury ging an Benedikt Nufer, ebenso wie der Titel des Publikumslieblings. Wir gratulieren allen Gewinnern ganz herzlich!

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle vor allem unseren Sponsoren, die dieses Turnier erst möglich gemacht haben, allem voran der Wochenzeitung DIE ZEIT, sowie unseren Ehrengästen Herrn Moritz Müller-Wirth und Frau Antje Rach, Herrn Prof. Dr. Rüdiger Wulf und Herrn Dr. Martin Rosemann für Ihr Kommen.

And the winner is... Mainz Pnüktchen!
And the winner is... Mainz Pnüktchen!
Zum Schluss noch ein herzlichster Dank an alle Organisatoren, Helferinnen und Helfer des Turniers! Dank Euch ist die „Tübinger ZEIT-Debatte 2009“ ein Erlebnis, das keiner der Teilnehmer so schnell wieder vergessen wird. Vielen Dank; weiter so! :-)

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