Seit ihren Gründungen 1991 und
2001 haben sich die mittlerweile unter dem Dach von Streitkultur e.V.
vereinigten Debattierclubs Tübinger Debatte und
Streitkultur stets der Förderung und Weiterentwicklung
des Sportlichen Debattierens und anderer rhetorischen Übungs-
und Wettkampfformen verpflichtet gefühlt. Dabei sind über
die Jahre zahlreiche Meilensteine und Innovationen zusammengekommen,
von denen einige der wichtigsten hier in Kürze vorgestellt
werden.
1. Ältester Debattierclub
Deutschlands I
2. Ältestes deutsches
Debattierturnier II
3. Ältestes Debattierportal
Deutschlands III
4. Erstes Turnier der
Zeit-Debatten-Serie IV
5. Längste Sportliche Debatte
der Geschichte V
6. Ältestes deutschsprachige
Publikation zur Sportlichen Debatte VI
7. Älteste Vereinsmeisterschaft VII
8. Erstes internationales Turnier in
deutscher Sprache VIII
9. Umfangreichste Publikationsliste IX
10. Beliebteste deutsche
Debattierwebsite X
11. Erstes Deklamationsturnier der
Moderne XI
12. Erstes Disputationsturnier der
Moderne XII
13. Umfangreichstes Jurorentraining XIII
14. Aktivster Turnierveranstalter XIV
15. Breitestes Trainingsspektrum XV
Daneben ist Streitkultur e.V. auch
einer der größten und erfolgreichsten Debattierclubs in
Deutschland, wie die stetig steigende Mitgliederzahl und die
zahlreichen Turniererfolge belegen.
I
Die Tübinger Debatte wurde 1991 von Ansgar Kemmann, zusammen
mit Christoph Quarch, Andreas Platthaus und Thomas Schwarz als
Format konzipiert und als Debattierclub gleichen Namens ins Leben
gerufen. Die Tübinger Debatte ist damit zugleich das älteste
deutsche Debattierformat.
II
Seit 1997 wird jährlich der Rednerwettstreit der Tübinger
Debatte abgehalten und die „Größte Klappe Tübingens“
gekürt. Der Rednerwettstreit ist Dank der großzügigen
Förderung des Seminars für Allgemeine Rhetorik
gleichzeitig eines der höchstdotierten Debattierturniere in
Deutschland. Weitere Infos
III
Noch vor Beginn der überregionalen Turniere in Deutschland und
dem damit einhergehenden regen Austausch und der besseren Vernetzung
der Debattierclubs wurde von Ansgar Kemmann die Internetseite debattierclubs.de ins Leben gerufen, auf der sich zahlreiche hilfreiche
Informationen zum Sportlichen Debattieren befinden und die erstmals
eine aktive Verlinkung der verschiedenen Clubs ermöglichte.
Seitdem ist die Website das bedeutendste Portal für
Debattierclubs an Hochschulen.
IV
Im November 2001 fand das allererste Turnier der Zeit-Debatten-Serie in Tübingen statt. Debattiert wurde nach
dem Regelwerk der Offenen Parlamentarischen
Debatte . Seitdem finden jährlich
etwa ein halbes Dutzend nationaler Turniere in dieser Serie statt.
V
2002 debattierten sechs Debattanten von Streitkultur mehr als 34
Stunden lang ununterbrochen die Frage „Brauchen wir eine
Bildungsreform?“ Unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen
Fraktionsfreien Rednern und einem großen Publikum. Dieser
Weltrekordversuch unterstütze den Bekanntheitsgrad des
Sportlichen Debattierens in der Region nachhaltig und zog eine große
Resonanz zahlloser regionaler und überregionaler Zeitungen,
Radiostationen und Fernsehsender nach sich. Weitere
Infos
VI
Nach dem Motte „Besser spät als nie“ versuchen einige
Mitglieder des Vereins, die Publikationslücke zu füllen,
die durch die für westliche Länder ungewöhnlich späte
Einführung des Sportlichen Debattierens an Hochschulen in
Deutschland entstanden ist. 2002 erschien dazu erstmals das
„Handbuch der Offenen Parlamentarischen Debatte“ unter der
Herausgeberschaft von Michael Hoppmann und Bernd Rex, dass
mittlerweile in seiner dritten Auflage erhältlich ist. Weitere
Infos
VII
Seit 2003 lädt Streitkultur e.V. jährlich Mitglieder und
befreunde Vereine zu seiner offenen Vereinsmeisterschaft, dem
„Streitkultur-Cup“ ein. Die Veranstaltungen erfreuten sich dabei
sehr großer Beliebtheit und waren so in den ersten Jahren
jeweils größer als die Landesmeisterschaft
von Baden-Württemberg. Dies änderte sich erst, als Streitkultur 2005 sowohl den
Streitkulturcup als auch die Baden-Württemberg-Meisterschaft
ausrichtete. Weitere Infos
VIII
2004 veranstaltete Streitkultur e.V. mit Unterstützung der
Gemeinnützigen Hertie Stiftung
den 1. Internationalen Streitkultur Agon. Zu
dem einwöchigen Turnier im Schwarzwald, an dem zahlreiche
Debatten mit Jurorentrainings und inhaltlichen Vorträgen zu
verschiedenen politischen Themen kombiniert wurden, erschienen
Teilnehmer aus sieben europäischen Ländern. Der
Internationale Streitkultur Agon war das Resultat eines aktiven
Interesses dieses Vereins, die sprachliche Pluralität im bisher
überwiegend englischsprachig geprägten internationalen
Debattieren zu fördern.
IX
Dem Verein und seinen Mitgliedern ist es ein großes Anliegen,
das Sportliche Debattieren nicht zur praktisch, sondern auch
theoretisch voranzubringen. Zu diesem Zweck wurden in den letzten
Jahren zahlreiche Artikel und Bücher zu diesem Thema und seinen
Aspekten von Vereinsmitgliedern verfasst. Zu den wichtigsten davon
zählen neben dem „Handbuch der Offenen Parlamentarischen
Debatte“, das bereits in dritter Auflage erhältlich ist,
unter anderem „Was ist Debatte? Ein internationaler Überblick.“
in dem die Autoren die wichtigsten deutschen und internationalen
Debattierformate vorstellen und vergleichen sowie zahlreiche
Informationen zu Theorie und Geschichte des Debattierens
zusammenstellen und das „Trainingsbuch Rhetorik“ in der UTB
Reihe. Weitere Infos
X
Die vorliegende Internetpräsenz ist mit mittlerweile weit über
100.000 Klicks nicht nur die höchstfrequentierte deutsche
Website zum Hochschuldebattieren (für die wichtigste Website
zum deutschsprachigen Debattieren an Schulen siehe hier ), die Autoren dieser Seite
bemühen sich auch, stets die umfangreichsten und aktuellsten
Informationen zum Sportlichen Debattieren im Allgemeinen und den
deutschen Formaten Offene Parlamentarische Debatte und
Tübinger Debatte im Besonderen sowie zu Veranstaltungen,
Turnieren, Publikationen und vielem weiteren anzubieten. Für
Anregungen, Lob oder Kritik stehen wir gerne unter
zur Verfügung
XI
Im Herbst 2005 fand begleitend zu einem nationalen Debattierturnier
das erste Deklamationsturnier der Moderne statt. Das dazugehörige
Regelwerk sowie einige Beispielfälle finden sich hier. Nähere Informationen zum Trainingsformat
Deklamation sind im Trainingsbuch
Rhetorik veröffentlicht.
XII
Am 9. April 2006 findet das erste Disputationsturnier der Moderne in
Tübingen statt. Veranstaltet wurde dieses Turnier von
Streitkultur e.V. nach den im Trainingsbuch
Rhetorik veröffentlichten
modernen Disputationsregeln.
XIII
Die Qualität einer Wettkampfform steht und fällt mit
der Qualität ihrer Trainer und ihres Bewertungssystems“ –
Diese Einsicht hat sich Streitkultur e.V. sehr früh zu Herzen
genommen und legt in Folge dessen einen besonderen Wert auf die
regelmäßige Schulung und das Training von qualifizierten
Juroren. Zu diesem Zweck fand 2003 das erste Jurorenseminar in
Tübingen statt und wurde seitdem durch zahlreiche Schulungen
ergänzt. Die wichtigsten Inhalte dieser Schulungen sind als
Jurorenleitfaden im Handbuch der Offenen
Parlamentarischen Debatte veröffentlicht. Die Jurorenschulungen werden von qualifizierten
Mitgliedern des Trainerstabs der Offenen Parlamentarischen Debatte
geleitet.
XIV
Im Februar 2006 hat Streitkultur e.V. 18 regionale, nationale und
internationale Turniere organisiert, mit denen die Vernetzung der
Debattierclubs über Austausch und gemeinsames Training im
Wettkampf gefördert wurde. Zu den Berichten
vergangener Turniere
XV
Erst in der Verbindung verschiedener Trainingsformate werden gute
Redner ausgebildet. Daher integriert Streitkultur e.V. ein in
Deutschland einzigartiges Spektrum verschiedener rhetorischer
Trainings- und Wettkampfformen in seinen Cluballtag und veranstaltet
regelmäßig Schulungen und Turniere mit unterschiedlichen
Schwerpunkten. Die wöchentlich und monatlich stattfindenden
Debatten nach den Regeln der Offenen
Parlamentarischen Debatte und der
Tübinger Debatte
werden dabei ergänzt durch regelmäßige
englischsprachige Abende, an denen unterschiedliche ausländische
Formate (APD, BPS, Irish-Times, All-Asians, Oxford Debate,
Lincoln-Douglas-Debate etc.) vorgestellt und geübt werden.
Neben diese verschiedenen Debattierformen treten zudem weitere
Übungsformen wie die Kurzrede, das Wortgefecht, die Deklamation
und die Disputation, die besondere argumentative Fähigkeiten
trainieren. Interessierten Lesern ist „Was ist Debatte?“ für
die internationalen Debattierformate und das „Trainingsbuch
Rhetorik“ für die letztgenannten Formate empfohlen. Weitere
Infos