Tests ergeben: Yoga hilft nur bedingt

Auf der 3. ZEIT DEBATTE  der Saison scheitern sowohl Marius und Samuel, als auch Maria und Bea denkbar knapp am Break. Dafür kommt Anastasia als Jurorin weiter und Finn erlebt sein Debüt als BP Juror.

 

Aus allen Himmelsrichtungen (außer Westen, Norden und Osten, aber dafür drei verschiedenen Süden) reiste die Tübinger Delegation zur ZEIT Debatte Münster an. Obwohl der DC Heidelberg subtil versucht hatte, das zu verhindern, waren wir alle pünktlich da. Und so konnten die Teams Streitkultur Fluffy – Der Furchterregende mit Maria und Bea und Streitkultur Utilateristen mit Legostenie, bestehend aus Samu und Marius, zusammen mit den beiden Juroren Anastasia und Finn die erste Runde beSTREITen.

Was dann folgte, war ein Turnier, wie fast jedes andere Turnier auch: Abendessen, Social, schlafen, aufstehen, frühstücken, Kaffee, Runde 2, Kaffee, Runde 3, dazwischen sich freuen oder frustriert sein, Mittagessen, und so weiter.

Die Tübinger Delegation und nur in Münster: mit extra Peter!

Aber die ZD Münster war in mancherlei Hinsicht dann doch nicht wie jedes andere Turnier, weshalb ich im Folgenden besonders auf das eingehen werde, was Münster besonders machte:

1. Versorgung
1.1 Kaffee (am wichtigsten, wird deshalb als erstes genannt)
Kaffee ist an sich nichts besonderes auf Turnieren, aber in Münster war die lückenlose Kaffeeversorgung immer gegeben. Besonders Maria war sehr erfreut, dass es sogar beim Halbfinale (das an einem anderen Ort als die Vorrunden stattfand) welches gab.

1.2 Oreos
Oreos gab es nur für Veganer, was uns (okay, vor allem Bea) sehr enttäuscht hat. Und es hat Streitkultur Fluffy nicht davon abgehalten doch welche zu essen, während sie sich als Eröffnende Regierung allein in einem Raum vorbereitet hat.

1.3 Gurken und Karotten
Dazu muss man eigentlich nichts sagen. Wie geil sind denn bitte Gurken?!

1.4 Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
Auch gut, aber ich will nicht mehr über Essen schreiben, das ist so lästig, wenn man gerade keins neben sich stehen hat.

So sehen Teilnehmer aus, die sich vor Fluffy, dem Furchterregendem nicht fürchten müssen, sondern ihn sogar an ihrer Seite haben. – © Matthias Carcasona

2. Yoga
Darauf hatten wir uns wohl am meisten gefreut. Als Samu in der Teilnehmerbroschüre las, dass Anton und Christoph zwischen Runde 4 und 5 Yoga anbieten würden, kippte er vor Aufregung fast vom Stuhl und fragte Marius sofort, ob sie dort in Partnerlook auftauchen und Yogamatten mitnehmen sollten. Da sich Marius Begeisterung dafür in Grenzen hielt, wurde dieser Plan nicht in Tat umgesetzt. Aber auch unabhängig davon konnten wir alle mit einiger Anstrengung unsere innere Mitte und den Krieger in uns finden. Leider fiel es uns teilweise schwer, unsere beiden äußert kompetenten Instrukteure erst zu nehmen (trotz Stirnbänder!) und so wurde die Entspannungsmusik von konstantem Kichern begleitet.

„Entspannt euren linken Fuß, aber nicht zu sehr, sonst fallt ihr um“  (@beadcala)

Ist unsere innere Mitte vielleicht doch eher links? – © Matthias Carcasona

3. Unsere Leistungen
3.1 Anastasia breakte als Jurorin! Sie durfte eines der Halbfinals jurieren und präsidierte das Finale (welches übrigens im schönen Fürstbischöflichen Schloss Münster stattfand).

3.2 Die beiden Rednerteams verpassten beide ziemlich knapp den Break. Während das eine Team darüber sehr enttäuscht war (ihr dürft raten welches), freute sich das andere über die große Steigerung im Vergleich zu Berlin.

3.3 Finn jurierte das erste Mal BP- und das auf der letzten ZEIT Debatte in diesem Format. Das ist an sich schon eine Errungenschaft.

Anastasia total stolz auf ihre Errungenschaften als Juror, endlich kann sie sich zurücklehnen – © Matthias Carcasona

4. Sonstiges
4.1 Es gab Zeugs (Deo, Tampons, etc.) auf dem Klo!

4.2 „Mach einem Juror eine Freude!“ Jeder Redner sollte zwei Juroren während des Turniers einen Gefallen tun. Das hat zwar viele überfordert, trug aber auch dazu bei, viele Namen zu lernen.

Samu ganz meta: „Unser Case ist so klein wie dieses Rechteck“ – © Matthias Carcasona

Das hört sich jetzt so an, als ob die ZD Münster ein fantastisches Turnier war, das durch nichts zu toppen ist. Es war in der Tat sehr gut organisiert (und der Zeitplan wurde ebenfalls eingehalten), deshalb ein großes Dankeschön an den Club und die Hauptorga.

AAAAAABER die SDM in Tübingen folgt bald, welche laut geheimen Quellen (#projektBIN) noch fantastischer wird.

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