…und am Ende gewinnen die Profs

Am 24. Januar, in der Woche nach dem SK-Cup, fand wieder in lockerer Atmosphäre das Professoren-Studenten Duell statt- und wurde geradezu traditionell von den Professoren gewonnen.

 

„The Professoren-Studenten-Duell is a simple game: 9 speakers debate for 60 minutes- and at the end, the profs always win.“ (Gary Lineker)  (@StreitkulturTue)

Dieses Semester hatten wir nichts dem Zufall überlassen: Unser Rednerteam mit Anthea, Samuel und Lennart war über jeden Zweifel erhaben. Die Vorbereitung war gut und die Argumente entsprechend vielfältig. Plastische Beispiele sollten den Zuhörern eine Große Koalition schmackhaft machen. Selbst unsere Vereinsspezialität – kreative Metaphern – kam ausgiebig zum Einsatz. Der Lohn war ein lauter und langanhaltender Applaus des Publikums im Hörsaal 24.

Aber der Applaus für das Dozenten-Team – „Stammgast“ Prof. Schild (Nordamerikanische Geschichte), Dr. Blum (Alte Geschichte) und Prof. Kramer (Allg. Rhetorik) – war einfach noch ein gutes Stück lauter und länger. Wenn man es so wollte, waren wir also wieder einmal an der Lockerheit, dem Humor, der Erfahrung und dem Fachwissen der Professoren „gescheitert“.

Es wurde leidenschaftlich diskutiert…

…aber die Torte gebührte wieder den Professoren.

Der Preis des Duells – eine riesige, verzierte Torte, die uns die Hofkonditorei Röcker wieder großzügigerweise gespendet hatte – wurde natürlich trotzdem am Ende brüderlich geteilt. Es war auch der verdiente Lohn für eine unterhaltsame, emotional geführte Debatte mit dem Thema „Minderheitsregierung vs. GroKo“. Während die Profs aus der Regierung argumentierten, eine Minderheitsregierung sei die einzige Möglichkeit, die demokratische Mitte und die Debattenkultur wieder zu stärken, hielten die Studenten dagegen, dass dieses Modell in Blockade, Haushaltschaos und Profilierungswahn scheitern würde.

Engagement am Pult…

…und auf der Bank

Damit stand dieses Semester mal wieder eine ernste politische Streitfrage auf dem Programm, nachdem in den Vorjahren vor allem lustige Themen debattiert worden waren. Eine weitere Neuerung: Dieses Mal kamen mit Magdalena, Konrad und Sven drei Freie Redner zum Einsatz und rundeten damit das OPD-Format ab. Eine mit viel Unterstützung aus dem Verein geleistete Werbe“kampagne“ in Vorlesungen, Seminaren, in der Mensa und auf Facebook lockte zudem viele Zuschauer in den Kupferbau. Eine zunehmende Anzahl davon ließ sich auch im Debattenverlauf zum Mitmachen bewegen, bot Zwischenfragen an oder machte Zwischenrufe.

Mit etwas Glück verirrt sich der ein oder andere davon in Zukunft in die Fänge der Streitkultur.

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