Reibungslos wäre ja auch langweilig

Knapp 70 Teilnehmer besuchten Tübingen für den SK-Cup 2018. Sie erwartete trotz einiger Komplikationen ein schönes Turnier, das v.a. die Mainzer rockten.

Münsteraner Clubabend. Christoph S. steht auf und schiebt in Vorbereitung auf den Streitkultur-cup den Tisch zur Seite. In meinem Kopf fängt Lennart an zu singen „ein Leben lang, Streitkultur ein Leben lang…“. Jetzt habe ich einen Ohrwurm  (@Gansen_Roses)

Am 20. Januar fand der traditionelle Tübinger Streitkultur-Cup statt. 17 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren angereist, um ohne Pult und Notizen (!) gegeneinander zu debattieren. Nachdem wieder viele Teams Streitkultur-Parodie-Teams am Start waren, war die Chefjury konsequent und humorvoll genug, auch die restlichen Teams umzubenennen. Das führte dann zu 17 witzigen Teams von „Schweizkultur Helvetia“ über „Flightkultur Ikarus“ bis zu „Breitkultur Amsterdam“. Wobei man eigentlich von „nur 17 Teams“ reden müsste, denn das Teilnehmerfeld schrumpfte durch Krankheit und Wetterchaos bedrohlich zusammen.

Entsprechend musste aus unseren Reihen als Springer einspringen, wer auch nur irgendwie Zeit hatte und annähernd bereit war, „freestyle“ zu reden. Notfalls als Ironman. Der Rest half im üblichen Turnier-Gewusel: Räume vorbereiten, Jurierbögen überbringen, Essen aufbauen (wir hoben uns wieder mit leckeren Kartoffelgratin vom Turnierschnitt ab) und abräumen. In drei Vorrunden ging es derweil um die Themen Separatismus innerhalb der EU, die Kastration von Sexualstraftätern und um Gangs in Favelas.

Geschäftiges Treiben bei Chefjury, Orga und Tabmastern

Inzwischen war es zu den üblichen zeitlichen Verzögerungen gekommen. Dann streikte (wie so häufig) das Tab-Programm und parallel dazu wurde uns die Finallocation eine Stunde zu spät aufgeschlossen. Schließlich stand -nach einiger Verzögerung – der Break fest: Neben dem  Tübingen-Mainz mixed-team „Tübingen Helau“ (ursprünglicher Name) bestehend aus Isabel Kurth, Jan Ehlert und Willy Witthaut, gelang auch dem Team „Mainz Anton“ (Allison Jones, Peter Tekaat, Johannes Häger) der Einzug ins Finale. Wie schon im letzten Jahr also ein stark vom DCJG Mainz dominierte Endrunde.

Während eine tapfere Helfergruppe weiter aufräumte, fand der Transfer in die Alte Anatomie im zunehmenden Schneefall statt. Im atmosphärischen Großen Hörsaal gelang es dem Team mit Tübinger Anteil, sich aus der Opposition in der Debatte zu dem Thema „Sollten Hilfsorganisationen Sklaven aus libyschen Lagern freikaufen?“ durchzusetzen. Die beste Finalrede ging jedoch per Publikumsentscheid an Regierungs-Redner Johannes.

Letzte Absprachen bei der Regierung…

…und der Opposition

Aufgrund der zeitlichen Verzögerungen während des Turniers, fand sich die ursprünglich reservierte social-location „Sieben“ leider verschlossen vor, sodass Siegerehrung und anschließende Party in die bekannte Streitkultur-WG verlegt wurden. Das war zwar bedeutend enger, aber mindestens genauso unterhaltsam.

Wir gratulieren allen Siegern ganz herzlich, und freuen uns, euch bald wieder in Tübingen begrüßen zu dürfen!

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