Ein Loblied für den Kriegsgott

Mit den ZEIT DEBATTEN Hamburg wartete das erste Turnier der neuen Saison. Unsere kleine 4-Mann-Delegation war sehr erfolgreich und holte den Finalsieg von der Elbe an  den Neckar.

 

Das traurigste dieser zeitdebatte war Lennart der alleine „streitkultur ein lebenlang“ singt  (@JulePenelope)

Hamburg, Sonntag den 14.01.2018 gegen 17:30Uhr: Ein einzelnes Streitkultur Mitglied singt vor einer Gruppe von etwa 350 Zuschauern lauthals: „Ein Leben lang, Streitkultur ein Leben lang…“.

Was war passiert? Streitkultur e. V. hatte gerade zum ersten Mal in der Debattiersaison 2017/18 ein Turnier der ZEIT DEBATTEN-Serie gewonnen. Lennart, der neben dem Gewinnerteam als einziger die weite Reise in den Norden aus sich genommen hatte, feierte seine Streitkultur daher gebührend.

Mit dem Glaspokal im Gepäck: Samuel, Jan und Marius als „Streitkultur Ares“

Fünf Vorrunden, das Halbfinale und die Finaldebatte hatte das Gewinnerteam „Ares“ bestehend aus Marius, Samuel und Jan hinter sich gebracht und konnte dabei jeweils als Sieger vom Podium treten. Das Finale zum Thema „Sollte die EU den “Euro für Alle” einführen?“ gewannen sie schließlich nicht nur aus der Opposition, sondern errungen zudem den Preis für die beste Finalrede für Samuel. Dr. Thomas Paulsen von der Körberstiftung hob in seiner Laudatio besonders dessen sprachlich eindrückliche Bilder hervor.

Der arme Samuel, damit ist seine für immer vernichtet.  (@philgoodofficer)

Außerdem war im Finale mit Nikos ein weiterer Tübinger vertreten, der auch im Regierungsteam die Tübinger Flagge wehen ließ. Lennart selbst schaffte den Break als Juror, konnte aber leider wegen Tübinger Beteiligungen an beiden Halbfinals sowie dem Finale am Sonntag nicht mehr als Juror zum Einsatz kommen.

Neben dem schlussendlichen, sportlichen Sieg durften wir uns auch vieler anderer Annehmlichkeiten erfreuen, für die wir dem Organisationsteam aus Hamburg sehr danken wollen. Essen, Socials und Freigetränke sorgen auch abseits der Debatten für allgemeine Freude und Heiterkeit. Ein besonderes Highlight waren gute Musik und Waffeln zwischen den Vorrunden am Samstag. Dem Turnierausgang entsprechend verlief die achtstündige Heimreise nach Tübingen sehr heiter. Eine besondere Freude machte uns Samuel, wenn er jede Stunde einmal überprüfte, wer das Facebookupdate über den Tübinger Sieg bereits mit einem „Like“ honoriert hatte und wüste Beschimpfungen über alle anderen herabregnen ließ. Den Rest der Zeit verbrachte er vor allem damit, sich mit dem Lied Remember the Name selbst zu feiern (wir vermuten zumindest, dass er dieses hörte).

Nach diesem äußerst erfolgreichen Turnier geht es jetzt für die Streitkultur mit den Vorbereitungen für den Streitkultur-Cup weiter, bevor wir wieder hart ins Training einsteigen und in Münster erneut nach dem Titel greifen.

Streitkultur ein Leben lang!

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