Das Professoren-Studenten Duell SoSe 2016

Am Mittwoch, den 16.06., lud die Streitkultur zum Professoren-Studenten-Duell im Sommersemester 2016. Weg mit der Wampe – sollte Hochschulsport für Professoren und Studenten verbindlich sein? So lautete das Thema, welches Jan, der als erster Redner für die Studenten antrat, auf 2 Stunden wöchentlichen, gemeinsamen Unisport mit Verlust des Prüfungsanspruches bei Nichtanwesenheit ausbuchstabierte.

Prof. Klaus Sachs-Hombach von den Medienwissenschaftlern griff in seiner Erwiderung gleich einmal einige Prämissen der Studenten an: „Was ist denn so schlimm an einer kleinen Wampe? Gemeinsame Aktivitäten sind auch im uni-nahen Irish Pub abzuhalten, und zwar auf freiwilliger Basis.“ So seine Kernthesen.

Leonie wies auf die vielen positiven gesundheitlichen und sozialen Effekte gemeinsamen Sports hin mochte die Gunst des Publikums wieder auf die studentische Seite zu ziehen. Unsicherheiten im Umgang mit dem hierarchisch vorgesetzten Professoren könnten abgebaut werden. Hierauf wurde ihr von Frau Professor Astrid Franke sogleich das Du angeboten.

 

Frau Professor Ellen Widder aus dem Fachbereich Geschichte wies auf die historische Bedeutung des Sportes als Kriegsvorbereitung hin. Der seitens des Publikums erwähnte Bauch-Beine-Po Kurs stellt hier keine Ausnahme dar, auch Trampolin springen hat sicherlich kämpferische Züge!

Im studentischen Schlussplädoyer war es an Sammy diese archaische Vorstellung von Sport ins rechte Licht zu rücken. Aus dem Publikum wurde hierbei das Bedenken eingebracht, nach welchem Universitätsmitglieder ja sicherlich einige Traumata aus Schulsportzeiten zu verarbeiten hätten.

Nach „Astrids“ Schlussrede schlossen sich die vorwiegend studentischen Zuschauer dann der Seite der Professoren an und entschlossen sich gegen das Verpflichten.

 

Im Sinne dessen wurde dann auch die Sahnetorte genüsslich verspeist – ein Zeichen gegen den Sportwahn in unserer Gesellschaft!

 

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