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Die größte Klappe Tübingens

Erstellt von am 20. Mai 2009 mit einem Kommentar

Das Schülerteam

Das Schülerteam

Die Vorrunden: Um 20.15 Uhr fanden sich im Raum X der Alten Burse „Das Zukunftsteam“ (Fabian Voswinkel und Jürgen Werner) auf Pro und „Das Schülerteam“ (Fabian Lindner und David Schweizer) auf Contra ein um das Thema „Soll die geschlechtergetrennte Schule wieder eingeführt werden?“ zu debattieren. Am Anfang und Ende der Debatte gab es eine geheime und eine offene Abstimmung bei der sich „Das Schülerteam“ mit einer deutlichen Stimmenverschiebung durchsetzen konnte.

Ein verdienter Sieg, da die beiden Schüler, die beide die 8. Klasse des Uhland- Gymnasiums besuchen, gekonnt Fachwissen (Fabian redete von „Sozialisation“ und „Koedukation“) mit anschaulichen Beispielen (David: „Sind wir doch mal ehlich, es ist doch einfach viel interessanter, wenn auch Mädchen im Unterricht dabei sind!“) verknüpften.

Um 21 Uhr begann die zweite Vorrunde, bei der es um die Frage „Darf der Staat Einreisenden aus Seuchengebieten die Einreise verwehren?“ ging und „Das Studententeam“ (Peter Croonenbroeck und meine Wenigkeit) auf der Pro- Seite dem auf Contra redenden „Unternehmerteam“ (Sven und Jochen Brandelik) gegenüberstand. Obwohl wir letztes Wochenende das ohne- Antrag- reden (wie im Wartburg- Format gibt es auch bei der Tübinger- Debatte keinen Antrag) geübt hatten gelang es uns nicht das Publikum von unserer Seite zu überzeugen und so fiel die Stimmenverschiebung am Ende der Debatte zu Gunsten des „Unternehmerteams“ aus.

Winfried Hermann

Winfried Hermann

Das Finale: Am Mittwochabend um 20.15 Uhr fand im kleinen Saal des Gemeindehaus Lamm das Finale der zum 13. mal ausgerichteten Tübinger Stadtmeisterschaft statt.

Winfried Hermann (Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90 / die Grünen), der sich zu unserer großen Freude die Zeit genommen hatte als Ehrengast der Debatte beizuwohnen, begrüßte die Anwesenden mit einem Grußwort, in dem er an den Beispielen von „Gottlieb Vorleser“ und „Frau Freisprech“ demonstrierte, worauf es bei einer schönen Rede mitunter ankommt… das freie Sprechen.

Es folgte eine herzliche Debatte zum Thema „Küsschen rechts, Küsschen links! Brauchen wir mehr Herzlichkeit?“, wobei „Das Unternehmerteam“ auf Contra sich, trotz der schwierigen Position, durch eine vielschichtige Argumentation auszeichneten. Dies honorierte am Ende auch das Publikum, das sich in der geheimen Abstimmung mehrheitlich auf die Contra- Seite schlug.

Die Ehrenjury

Die Ehrenjury

Nachdem sich die Ehrenjury, bestehend aus Olaf Kramer, Prof. Dr. Rüdiger Wulf, Prof. Dr. Laszlo Goerke und Jonas Zigelli, beraten hatte, wurde, last but not least, der Titel des Abends, „Die größte Klappe Tübingens“, an Sven Brandelik verliehen, der vor allem durch die verschiedenen Ebenen, die er in seine Rede einbaute, überzeugen konnte, da er das Publikum auf analytische und emotionale Weise zu überzeugen versuchte.

Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass die Streitkultur natürlich allen Mitwirkenden dankt, insbesondere den Sponsoren Osiander, Mokka und dem Seminar für Allgemeine Rhetorik und den bei der DDM antretenden Clubs eine erfolgreiche Vorbereitung wünscht.

 

Ein Kommentar

  1. […] mich zum Nachdenken. In meiner Studienzeit nahm ich sehr aktiv an der Tübinger Debatte und der größten Klappe Tübingens teil. (Hui das ist nun schon über 13 Jahre her!) Viel habe ich dort gelernt, das Spielen mit der […]

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